Nein ist ein wichtiges Wort
Das Buch "Das Zauberwort heißt Nein" hat mich vor allem vom Thema her angesprochen. Kater Fiete will immer dazugehören und lässt sich dadurch in gefährliche Situationen bringen, weil er beispielsweise auf einen super hohen Baum klettert, um seiner "Freundin" die Drohne zu retten. Doch die "Freundin" bedankt sich nicht mal und hilft auch nicht, sondern lässt Fiete die schwierigen Dinge erledigen, um es nicht selbst machen zu müssen. Derweile lernt Fiete die Maus Rosi kennen, die ihm beibringt, dass es ein Zauberwort gibt ("Nein"), dass man nutzen sollte, wenn das Bauchgefühl nicht passt. Im folgenden versucht Fiete, das Zauberwort selbst anzuwenden.
Die Geschichte selbst ist schön geschrieben und auch die großformatigen Illustrationen passen sehr gut dazu. Als ich jedoch in der Buchklappe den Kontext gelesen habe, dass Nein-Sagen ein Baustein des Schutzes gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist, habe ich mich gefragt, ob die Geschichte von Fiete und seinen "Freunden" dem wirklich gerecht werden kann und ob Kinder das so übertragen können. Um aber grundsätzlich auf das eigene Bauchgefühl zu hören und Nein-Sagen zu lernen, ist das Buch gut.
Die Geschichte selbst ist schön geschrieben und auch die großformatigen Illustrationen passen sehr gut dazu. Als ich jedoch in der Buchklappe den Kontext gelesen habe, dass Nein-Sagen ein Baustein des Schutzes gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist, habe ich mich gefragt, ob die Geschichte von Fiete und seinen "Freunden" dem wirklich gerecht werden kann und ob Kinder das so übertragen können. Um aber grundsätzlich auf das eigene Bauchgefühl zu hören und Nein-Sagen zu lernen, ist das Buch gut.