Verbotene Liebe
Der Anfang ist stark: Iris soll ein Kind töten, weil ihre Schwester als Matriarchin es befiehlt, und bringt es nicht übers Herz. Die Zweigkrone, die Julian ihr aufsetzt, ist ein schönes, stilles Detail. Bei der August-Rückblende wurde es mir dann zu kitschig, das heimliche Treffen unterm Baum, der erste Kuss im Mondlicht, kenne ich zu oft. Die Pflicht-vs-Moral-Spannung trägt mich trotzdem weiter, ich will wissen, ob die beiden Zirkel sich wirklich zusammenraufen müssen.