Die Magie schwindet

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern
kaenzyy Avatar

Von

Die Montparssons und die Landevilles sind seit mehr als hundert Jahren verfeindet, doch als beiden Familien ihre Magie ausgeht, müssen sie sich zusammentun, um das Überleben der Zirkel zu sichern.

Über Hexen lese ich immer gerne und die Aussicht auf zwei verfeindete Zirkel hat mich direkt angesprochen.
Die Umsetzung war dann aber doch ganz anders und konnte mich leider nicht so mitreißen wie erhofft.

Iris und August machen sich zusammen auf den Weg zum Gallows House, um dort an den Ascheprüfungen teilzunehmen.
Wenn sie diese bestehen, dürfen sie und ihre übrigen Zirkelmitglieder dort verweilen, ansonsten wird ihre Magie versiegen und ihr Überleben wird nicht mehr gesichert sein.
Es ist ihre letzte Chance.
Trotz dieser spannenden Aussicht ist für mich nicht ausreichend genug passiert, dadurch verlief die Handlung eher schleppend.
Ich hätte mir auch mehr Einblicke in die beiden Familien gewünscht, ebenso ins Magiesystem, das ich bis zum Schluss nicht zu hundert Prozent greifen konnte.
In diesem Fall hat die Perspektive in der dritten Person zusätzlich dazu beitragen, dass ich auch keine richtige Verbindung zu den Charakteren aufbauen konnte.
Das letzte Viertel hat mir am besten Gefallen, wobei das Ende etwas ausführlicher hätte sein dürfen.

Für Leser:innen, die gerade erst Fantasy als Genre für sich entdeckt haben, ist das bestimmt ein gutes Buch zum Einsteigen, da es nicht allzu komplex ist.
Mich konnte es jedoch leider nicht ganz überzeugen.