Zwischen Nebel, Misstrauen und Magie
„Death of a Witch“ ist für mich ein Buch, das seine Atmosphäre erstaunlich präzise trifft. Obwohl ich es im Sommer gelesen habe, hat es mich mühelos in die Zeit rund um Halloween versetzt – eine seiner großen Stärken. Ich bin im Bereich Fantasy eher wählerisch, doch hier hat mich die Welt sofort aufgenommen.
Im Mittelpunkt stehen Iris und August, die sich seit Kindertagen kennen und lieben, aber aus verfeindeten Hexenclans stammen. Die beiden werden gezwungen, gemeinsam eine Reise anzutreten, die über ihr eigenes Leben hinaus Bedeutung hat. Das Misstrauen zwischen ihnen – bei Iris deutlich stärker ausgeprägt – ist gut nachvollziehbar, auch wenn mich Iris’ Verhalten stellenweise irritiert hat. Sie ist im Kern gut, bringt damit aber ihre Familie in Gefahr und vertraut Fremden schneller als August, ihrem früheren Jugendfreund. August hingegen ist eine Figur, die durch sein Verhalten sofort Nähe erzeugt; ich mochte ihn sehr.
Auch die Nebenfiguren sind überzeugend angelegt. Besonders Mercy hat mich mit ihrer eigenen Agenda neugierig gemacht. Das Buch lässt genug Raum für eigene Überlegungen, sodass ich früh Vermutungen entwickeln konnte und mit Spannung verfolgt habe, ob sie sich bestätigen würden. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar – ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen.
Lediglich das Ende beziehungsweise der Prolog hätten für mich nach der intensiven Darstellung der „Spiele“ und der Auflösung etwas ausführlicher sein dürfen. Da lag für mich noch Potenzial.
Insgesamt ist „Death of a Witch“ ein atmosphärisch starkes Buch, das ich mit 4,5 Sternen bewerten würde – auch, weil ich glaube, dass die Autorin noch mehr aus dieser Welt herausholen könnte.
Im Mittelpunkt stehen Iris und August, die sich seit Kindertagen kennen und lieben, aber aus verfeindeten Hexenclans stammen. Die beiden werden gezwungen, gemeinsam eine Reise anzutreten, die über ihr eigenes Leben hinaus Bedeutung hat. Das Misstrauen zwischen ihnen – bei Iris deutlich stärker ausgeprägt – ist gut nachvollziehbar, auch wenn mich Iris’ Verhalten stellenweise irritiert hat. Sie ist im Kern gut, bringt damit aber ihre Familie in Gefahr und vertraut Fremden schneller als August, ihrem früheren Jugendfreund. August hingegen ist eine Figur, die durch sein Verhalten sofort Nähe erzeugt; ich mochte ihn sehr.
Auch die Nebenfiguren sind überzeugend angelegt. Besonders Mercy hat mich mit ihrer eigenen Agenda neugierig gemacht. Das Buch lässt genug Raum für eigene Überlegungen, sodass ich früh Vermutungen entwickeln konnte und mit Spannung verfolgt habe, ob sie sich bestätigen würden. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar – ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen.
Lediglich das Ende beziehungsweise der Prolog hätten für mich nach der intensiven Darstellung der „Spiele“ und der Auflösung etwas ausführlicher sein dürfen. Da lag für mich noch Potenzial.
Insgesamt ist „Death of a Witch“ ein atmosphärisch starkes Buch, das ich mit 4,5 Sternen bewerten würde – auch, weil ich glaube, dass die Autorin noch mehr aus dieser Welt herausholen könnte.