Magie, Familienfehde und eine Liebe wider Willen
„Death of a Witch“ von E. V. Woods verbindet eine klassische Familienfehde mit Hexenmagie, einer gefährlichen Reise und einer sich langsam entwickelnden Liebesgeschichte. Im Mittelpunkt stehen Iris Montparsson und August Landeville, deren Familien seit 150 Jahren erbitterte Feinde sind. Beide Seiten machen sich gegenseitig dafür verantwortlich, dass die Quelle ihrer Magie versiegt ist. Inzwischen bleibt nur noch ein letzter Rest davon, und damit steht nicht weniger als die Zukunft beider Familien auf dem Spiel.
Ausgerechnet Iris und August sollen gemeinsam zum Gallows House aufbrechen, um bei der Obersten ihrer Zunft Hilfe und Zuflucht zu finden. Besonders interessant fand ich dabei die Dynamik zwischen den beiden. Sie kennen sich seit ihrer Kindheit, stehen inzwischen aber auf unterschiedlichen Seiten des Familienkonflikts. Auf der gemeinsamen Reise müssen sie ihre alten Vorurteile und die gegenseitige Abneigung zunehmend hinterfragen. Aus Feindschaft entwickelt sich langsam etwas anderes, wobei die romantische Handlung nicht sofort im Mittelpunkt steht.
Die Geschichte nimmt dann eine Richtung, mit der ich zunächst nicht gerechnet hatte: Im Gallows House angekommen, müssen Iris und August sich den sogenannten Ash Trials stellen. Diese Prüfungen sind gefährlich und sollen darüber entscheiden, wer überhaupt auf die Hilfe der dortigen Gemeinschaft hoffen darf. Dadurch bekommt die Handlung nach der Reise noch einmal einen ganz anderen Schwerpunkt.
Atmosphärisch hat mir das Buch besonders gut gefallen. Die düsteren Wälder, die schwindende Magie und die alten Konflikte zwischen den Familien passen wunderbar zu den herbstlichen Vibes des Romans. Auch die Verbindung aus Fantasy und Romance funktioniert grundsätzlich sehr gut.
Allerdings hatte ich zwischendurch Schwierigkeiten, den Überblick zu behalten. Durch die verschiedenen Familienhintergründe, Geheimnisse, magischen Zusammenhänge und die später hinzukommenden Ash Trials war für mich nicht immer sofort klar, wie alles miteinander verbunden ist. An einigen Stellen hatte ich deshalb das Gefühl, kurz den Faden zu verlieren. Auch manche Entwicklungen hätten für meinen Geschmack etwas ausführlicher erklärt werden können.
Trotzdem habe ich Iris und August gerne auf ihrem Weg begleitet. Gerade ihre komplizierte Beziehung und die Frage, ob sie sich trotz der jahrzehntelangen Feindschaft ihrer Familien wirklich vertrauen können, waren für mich die stärksten Aspekte der Geschichte. Ein atmosphärischer Romantasy-Roman mit Hexen, Magie, Familiengeheimnissen und einer schönen Enemies-to-Lovers-Dynamik, der mich trotz kleinerer Verständnisschwierigkeiten gut unterhalten hat.
Ausgerechnet Iris und August sollen gemeinsam zum Gallows House aufbrechen, um bei der Obersten ihrer Zunft Hilfe und Zuflucht zu finden. Besonders interessant fand ich dabei die Dynamik zwischen den beiden. Sie kennen sich seit ihrer Kindheit, stehen inzwischen aber auf unterschiedlichen Seiten des Familienkonflikts. Auf der gemeinsamen Reise müssen sie ihre alten Vorurteile und die gegenseitige Abneigung zunehmend hinterfragen. Aus Feindschaft entwickelt sich langsam etwas anderes, wobei die romantische Handlung nicht sofort im Mittelpunkt steht.
Die Geschichte nimmt dann eine Richtung, mit der ich zunächst nicht gerechnet hatte: Im Gallows House angekommen, müssen Iris und August sich den sogenannten Ash Trials stellen. Diese Prüfungen sind gefährlich und sollen darüber entscheiden, wer überhaupt auf die Hilfe der dortigen Gemeinschaft hoffen darf. Dadurch bekommt die Handlung nach der Reise noch einmal einen ganz anderen Schwerpunkt.
Atmosphärisch hat mir das Buch besonders gut gefallen. Die düsteren Wälder, die schwindende Magie und die alten Konflikte zwischen den Familien passen wunderbar zu den herbstlichen Vibes des Romans. Auch die Verbindung aus Fantasy und Romance funktioniert grundsätzlich sehr gut.
Allerdings hatte ich zwischendurch Schwierigkeiten, den Überblick zu behalten. Durch die verschiedenen Familienhintergründe, Geheimnisse, magischen Zusammenhänge und die später hinzukommenden Ash Trials war für mich nicht immer sofort klar, wie alles miteinander verbunden ist. An einigen Stellen hatte ich deshalb das Gefühl, kurz den Faden zu verlieren. Auch manche Entwicklungen hätten für meinen Geschmack etwas ausführlicher erklärt werden können.
Trotzdem habe ich Iris und August gerne auf ihrem Weg begleitet. Gerade ihre komplizierte Beziehung und die Frage, ob sie sich trotz der jahrzehntelangen Feindschaft ihrer Familien wirklich vertrauen können, waren für mich die stärksten Aspekte der Geschichte. Ein atmosphärischer Romantasy-Roman mit Hexen, Magie, Familiengeheimnissen und einer schönen Enemies-to-Lovers-Dynamik, der mich trotz kleinerer Verständnisschwierigkeiten gut unterhalten hat.