Schöne Herbstlektüre über Hexen

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern
mondscheinsonate Avatar

Von

"Death of a Witch“ hat mich mit seiner magischen Atmosphäre und dem herbstlichen Setting sofort neugieriggemacht!

Zwei verfeindete Hexenfamilien, eine langsam versiegende Magie und dazu Iris und August, die ausgerechnet gemeinsam auf eine gefährliche Reise gehen müssen - für mich klang das nach einer richtig tollen Mischung.

Besonders gut gefallen hat mir der atmosphärische Schreibstil. Die Wälder und die Magie und die haben etwas Düsteres und Märchenhaftes an sich. Auch die Dynamik zwischen Iris und August mochte ich sehr. Die beiden müssen ihre Vorurteile und die Feindschaft ihrer Familien überwinden, wodurch sich ihre Beziehung schön und eher langsam entwickelt.

Die Grundidee rund um die beiden Hexenfamilien und das Verschwinden der Magie fand ich spannend. Gerade beim Worldbuilding und bei den magischen Prüfungen hatte ich allerdings manchmal das Gefühl, dass aus den Ideen noch mehr hätte herausgeholt werden können und manche Entwicklungen waren für mich zu vorhersehbar, gerade wenn man viel in diesem Genre liest.

Trotzdem hatte die Geschichte für mich viele schöne Momente und vor allem eine Atmosphäre, in die ich mich gerne fallen gelassen habe. Wer Lust auf Hexen, Magie und eine düstere, herbstliche Atmosphäre hat und sich nicht an dem Fehlen von Details im Worldbuilding stört, könnte mit „Death of a Witch“ definitiv seine Freude haben.