Viel Atmosphäre, aber etwas zu wenig Spannung
Die Grundidee von Death of a Witch hat mich sofort angesprochen: zwei seit Generationen verfeindete Hexenfamilien, eine immer schwächer werdende Magie und zwei Menschen, die trotz der Vergangenheit ihrer Familien eine Verbindung zueinander haben. Dazu kommt das düstere, herbstliche Setting, das wunderbar zur Geschichte passt und für mich definitiv zu den größten Stärken des Buches gehört.
Auch die Geschichte hinter den Montparssons und Landevilles fand ich spannend. Besonders die Frage, wie viel Verantwortung eine neue Generation für einen alten Konflikt trägt und ob man sich von den Überzeugungen der eigenen Familie lösen kann, hat mir gefallen. Iris und August bieten dafür natürlich eine interessante Ausgangslage und ich mochte grundsätzlich die Dynamik zwischen ihnen.
Leider konnte mich die Umsetzung nicht durchgehend überzeugen. Die Handlung entwickelt sich über weite Strecken sehr langsam und gerade in der Mitte hatte ich immer wieder das Gefühl, auf den nächsten größeren Fortschritt zu warten. Ich mag Slow Burn eigentlich gerne, hier hätte es für meinen Geschmack aber sowohl in der Handlung als auch in der Beziehung zwischen Iris und August etwas mehr Dynamik geben dürfen. Einige Entwicklungen konnte ich außerdem recht früh erahnen, wodurch manche Wendungen weniger Wirkung auf mich hatten.
Auch zu den Figuren hätte ich gerne noch eine stärkere Verbindung aufgebaut. Gerade bei Iris konnte ich manche Entscheidungen und wiederkehrenden Verhaltensweisen nicht immer nachvollziehen. Dafür schafft der bildhafte Schreibstil eine sehr schöne, leicht melancholische Atmosphäre und besonders gegen Ende konnte mich die Geschichte wieder deutlich stärker mitnehmen.
Insgesamt steckt in Death of a Witch eine tolle Idee und ich mochte das Hexensetting sowie die magischen Herbst-Vibes sehr. Für mich wurde das vorhandene Potenzial jedoch nicht vollständig ausgeschöpft. Mit einem etwas strafferen Tempo und mehr Tiefe bei den Figuren hätte mich die Geschichte wahrscheinlich deutlich stärker begeistert. So bleiben für mich solide drei Sterne.
Auch die Geschichte hinter den Montparssons und Landevilles fand ich spannend. Besonders die Frage, wie viel Verantwortung eine neue Generation für einen alten Konflikt trägt und ob man sich von den Überzeugungen der eigenen Familie lösen kann, hat mir gefallen. Iris und August bieten dafür natürlich eine interessante Ausgangslage und ich mochte grundsätzlich die Dynamik zwischen ihnen.
Leider konnte mich die Umsetzung nicht durchgehend überzeugen. Die Handlung entwickelt sich über weite Strecken sehr langsam und gerade in der Mitte hatte ich immer wieder das Gefühl, auf den nächsten größeren Fortschritt zu warten. Ich mag Slow Burn eigentlich gerne, hier hätte es für meinen Geschmack aber sowohl in der Handlung als auch in der Beziehung zwischen Iris und August etwas mehr Dynamik geben dürfen. Einige Entwicklungen konnte ich außerdem recht früh erahnen, wodurch manche Wendungen weniger Wirkung auf mich hatten.
Auch zu den Figuren hätte ich gerne noch eine stärkere Verbindung aufgebaut. Gerade bei Iris konnte ich manche Entscheidungen und wiederkehrenden Verhaltensweisen nicht immer nachvollziehen. Dafür schafft der bildhafte Schreibstil eine sehr schöne, leicht melancholische Atmosphäre und besonders gegen Ende konnte mich die Geschichte wieder deutlich stärker mitnehmen.
Insgesamt steckt in Death of a Witch eine tolle Idee und ich mochte das Hexensetting sowie die magischen Herbst-Vibes sehr. Für mich wurde das vorhandene Potenzial jedoch nicht vollständig ausgeschöpft. Mit einem etwas strafferen Tempo und mehr Tiefe bei den Figuren hätte mich die Geschichte wahrscheinlich deutlich stärker begeistert. So bleiben für mich solide drei Sterne.