Von Hexen, Familiengeheimnissen und einer verbotenen Liebe

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Die Geschichte von Iris Montparsson hat mich gleich von Beginn an gepackt. Dass sie ihre grosse Liebe August Landeville aufgrund der 150-jährigen Familienfehde nicht lieben darf und anschliessend gemeinsam mit ihm ihre beiden grossen Hexenzirkel retten muss, verspricht einen spannenden Roman über verbotene Gefühle, Pflichtbewusstsein und die Angst vor der Zukunft.

Die Autorin E. V. Woods konnte mich mit ihrem angenehmen Schreibstil gleich fesseln. Allerdings musste ich mich zunächst wieder an die Erzählperspektive gewöhnen. Teilweise war ich durch das unbestimmte „sie“ etwas verwirrt, wen genau die Autorin damit gerade meinte.

Für mich wurde die Hexenwelt sehr schön eingefangen und auch das Setting passte gut zur Geschichte. Obwohl das Buch klassische Elemente wie die Hexenverfolgung aufgreift, sticht es durch seine ganz eigene, persönliche Note hervor.

Besonders gelungen fand ich die Charaktere. Alle Konflikte waren für mich nachvollziehbar, ebenso wie die Beziehungen zwischen den einzelnen Figuren. Ich hätte mir vielleicht noch gewünscht, dass die beiden Jüngsten, Cora und Lucy, etwas mehr ihre eigene Stimme bekommen hätten.

Alles in allem ist es ein sehr gelungenes Buch, das ich auch jüngeren Leserinnen und Lesern empfehlen kann, da es keine Spice-Szenen beinhaltet.