Zwischen Funken und Frust - 3,5 Sterne
Am Anfang hat mir Death of a Witch sehr gut gefallen, man nehme Jane Austens "Verführung" - zwei Personen die sich einmal liebten, sie bricht mit ihm und nun treffen sie sich wieder mit einem Knistern zwischen ihnen obwohl sie sich eigentlich nicht nahekommen sollten – mit dunkler Magie und einem tödlichen Turnier, das über dem ganzen Buch wie ein drohender Schatten hängt. Die Grundidee hat mich sofort abgeholt: alte Hexenzirkel, verbotene Gefühle, Schuld, Tradition, und eine Heldin, die zwischen Pflicht und Herz zerrieben wird.
Der Anfang ist stark. Die düstere Stimmung, die moralischen Konflikte, die Begegnung mit August – das alles hat mich richtig gefesselt. Die Welt ist atmosphärisch, die Magie fühlt sich alt und gefährlich an, und die Dynamik zwischen den Figuren erinnert an eine Mischung aus romantischer Spannung und dunkler Fantasy.
Was für mich nicht ganz funktioniert hat, ist das Turnier. Es wirkt, als müsste es unbedingt noch „größer“ werden, obwohl die Geschichte eigentlich schon genug Konflikt hat. Für meinen Geschmack war dieser Teil fast überflüssig – die emotionalen und moralischen Kämpfe waren viel spannender als die Prüfungen selbst.
Und dann Iris. Ich mochte sie am Anfang sehr, aber irgendwann hat sie mich einfach nur noch genervt. Sie tritt auf der Stelle, lernt nicht dazu, wiederholt dieselben Fehler – und das hat mir leider etwas die Geduld geraubt. Gerade in einer Geschichte, die so viel Potenzial für Charakterentwicklung bietet, hätte ich mir mehr Wachstum gewünscht.
Trotzdem: Die Atmosphäre, die Magie, die düstere Grundstimmung und die Beziehung zwischen den Figuren haben mich gut unterhalten. 3,5 Sterne – solide, atmosphärisch, mit starken Momenten, aber auch einigen Schwächen.
Der Anfang ist stark. Die düstere Stimmung, die moralischen Konflikte, die Begegnung mit August – das alles hat mich richtig gefesselt. Die Welt ist atmosphärisch, die Magie fühlt sich alt und gefährlich an, und die Dynamik zwischen den Figuren erinnert an eine Mischung aus romantischer Spannung und dunkler Fantasy.
Was für mich nicht ganz funktioniert hat, ist das Turnier. Es wirkt, als müsste es unbedingt noch „größer“ werden, obwohl die Geschichte eigentlich schon genug Konflikt hat. Für meinen Geschmack war dieser Teil fast überflüssig – die emotionalen und moralischen Kämpfe waren viel spannender als die Prüfungen selbst.
Und dann Iris. Ich mochte sie am Anfang sehr, aber irgendwann hat sie mich einfach nur noch genervt. Sie tritt auf der Stelle, lernt nicht dazu, wiederholt dieselben Fehler – und das hat mir leider etwas die Geduld geraubt. Gerade in einer Geschichte, die so viel Potenzial für Charakterentwicklung bietet, hätte ich mir mehr Wachstum gewünscht.
Trotzdem: Die Atmosphäre, die Magie, die düstere Grundstimmung und die Beziehung zwischen den Figuren haben mich gut unterhalten. 3,5 Sterne – solide, atmosphärisch, mit starken Momenten, aber auch einigen Schwächen.