Düster
Düstere Universität, mysteriöse Morde und ein Erbe, das man sich vermutlich nicht freiwillig aussuchen würde – genau diese Mischung hat mich bei der Leseprobe von Death’s Daughter direkt neugierig gemacht. Besonders die Dark-Academia-Atmosphäre gefällt mir, weil die Geschichte dadurch gleichzeitig geheimnisvoll und etwas unheimlich wirkt. Jocasta scheint zunächst ein ziemlich normales Studentenleben zu führen, doch schon in der Leseprobe wird deutlich, dass mit ihr und ihrer Vergangenheit etwas nicht stimmt. Ich finde vor allem spannend, dass der Tod in der Geschichte nicht einfach nur ein düsteres Element ist, sondern offenbar ein Teil von Jocastas eigener Identität und ihrer Herkunft. Dadurch möchte man natürlich wissen, was genau hinter ihrem Erbe steckt und warum sie plötzlich in diese Welt hineingezogen wird. Auch die Mischung aus Fantasy und Romance spricht mich an, weil die Beziehungen zwischen den Figuren dadurch wahrscheinlich nicht ganz unkompliziert werden. Die Leseprobe hat außerdem einen leicht morbiden, herbstlichen Vibe, der sehr gut zu der Geschichte passt. Insgesamt hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass hier noch ziemlich viel auf mich zukommen könnte und längst nicht alles so ist, wie es am Anfang scheint. Gerade deshalb würde ich weiterlesen wollen: Ich möchte herausfinden, was es mit Jocastas Erbe auf sich hat, wer hinter den Morden steckt und wie weit sie bereit ist zu gehen, um die Menschen zu schützen, die ihr wichtig sind.