Düster, mysteriös und ungewöhnlich

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onlywithelisa Avatar

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Die Kombination aus Dark Academia, Fantasy, Murder Mystery und Romance klingt nach einer ziemlich ungewöhnlichen Mischung. Von S. A. Barnes habe ich bisher noch nichts gelesen, aber diese Leseprobe hat definitiv dafür gesorgt, dass ich die Autorin im Auge behalten werde.

Auch optisch hat mich das Buch sofort angesprochen. Das düstere Cover mit den Rosen, dem verschnörkelten Rahmen und der blassen Frau mit den roten Lippen passt perfekt zur Geschichte. Dazu der schwarze Farbschnitt, das Ganze versprüht für mich schon ordentlich düstere Herbst- und Halloween-Vibes. Definitiv ein Buch, das im Regal auffällt.

Die Leseprobe selbst ließ sich sehr angenehm lesen. Der Schreibstil ist locker, flüssig und unkompliziert, sodass ich schnell in das Setting hineingefunden habe. Besonders die Dark-Academia-Atmosphäre gefällt mir sehr und in Verbindung mit dem mysteriösen Todesfall der besten Freundin entsteht direkt eine spannende Ausgangssituation.

Am interessantesten finde ich allerdings die Idee rund um Jocasta. Dass sie als Tochter des Todes nicht von den Toten selbst, sondern von den kleinen „Toden“ des Alltags lebt, von Enttäuschungen, gebrochenen Herzen, Niederlagen und negativen Gefühlen, finde ich wirklich außergewöhnlich. Genau solche kleinen Details machen für mich den Reiz einer Fantasywelt aus, weil sie zeigen, dass hier versucht wird, bekannte Elemente einmal anders zu denken.

Auch die Nachfahren der verschiedenen Kräfte und die Verbindung zu Devon, dem Nachfahren der Lust, versprechen einiges. Zusammen mit den mysteriösen Morden, dem Erwachen von etwas Bösem auf dem Campus und der notwendigen Allianz zwischen den beiden könnte daraus eine richtig spannende Geschichte werden.

Natürlich ist die Leseprobe noch viel zu kurz, um abschließend beurteilen zu können, wie gut all diese Elemente miteinander funktionieren. Aber das Potenzial ist definitiv da. Besonders die Aufklärung des Mordes interessiert mich und ich möchte unbedingt wissen, was tatsächlich hinter den Ereignissen auf dem Campus steckt.

Für mich ist „Death Daughter“ ein düsterer, ungewöhnlicher Fantasy-Mix mit einem interessanten Grundkonzept, einer leicht zugänglichen Sprache und genau der richtigen Portion Mystery. Ich werde das Buch auf jeden Fall im Auge behalten, denn ich glaube, das könnte genau mein Ding sein.