Gefährlich, düster und überraschend witzig

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biasbyally Avatar

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„Death’s Daughter – Jeder Tod ein kleines Sterben“ hat mich mit seiner ungewöhnlichen Idee ziemlich schnell gepackt. Jo ist keine gewöhnliche Studentin: Sie kann anderen Menschen Lebenskraft entziehen und versucht gleichzeitig verzweifelt, genau diesen Hunger unter Kontrolle zu halten. Besonders interessant finde ich, dass sie sich stattdessen von negativen Gefühlen wie Kummer, Enttäuschung oder Zurückweisung ernährt.

Dabei ist die Geschichte trotz des düsteren Themas überraschend locker und humorvoll geschrieben. Jo gefällt mir als Protagonistin bisher richtig gut, vor allem ihre trockenen Gedanken und ihr Umgang mit ihrer ziemlich ungewöhnlichen Natur.

Und dann ist da natürlich noch Carter. Zwischen den beiden herrscht sofort eine Spannung, bei der ziemlich schnell klar wird, dass ihre gemeinsame Vergangenheit kompliziert ist. Spätestens als er zugibt, dass er sie vermisst, war meine Neugier endgültig geweckt.

Die Mischung aus Dark Fantasy, Romance und schwarzem Humor funktioniert für mich bisher richtig gut. Ich möchte definitiv wissen, was Jo eigentlich genau ist und wie gefährlich ihre Fähigkeiten noch werden können.