Macht sehr neugierig

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jenny87 Avatar

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Die Leseprobe von Death’s Daughter von S. A. Barnes hat mich sofort neugierig gemacht. Schon auf den ersten Seiten wird deutlich, dass hier eine ungewöhnliche Mischung aus Dark Academia, Fantasy, Mythologie, Mystery und Romance auf die Leser wartet. Besonders die Idee, dass die Hauptfigur Jocasta die einzige Tochter des Todes ist und trotzdem versucht, an ihrer Universität ein möglichst normales Leben zu führen, fand ich außergewöhnlich und spannend.
Jocasta ist eine interessante Hauptfigur, weil sie nicht einfach ihre Herkunft akzeptiert. Obwohl sie die Tochter des Todes ist, möchte sie ihre Menschlichkeit bewahren und mit ihren besonderen Fähigkeiten möglichst wenig Schaden anrichten. Um zu überleben, ernährt sie sich von den Enttäuschungen, Niederlagen und Zurückweisungen anderer Menschen, anstatt ihnen das Leben zu nehmen. Dadurch bekommt die Figur eine interessante moralische Seite.
Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre. Das Universitätssetting vermittelt zunächst ein relativ normales Studentenleben, doch darunter liegt ständig etwas Unheimliches. Die Verbindung von Alltag, alten Göttern und übernatürlichen Kräften erzeugt eine spannende Stimmung. Gleichzeitig deutet die Leseprobe bereits an, dass Jocastas ruhiges Leben nicht mehr lange so bleiben wird.
Auch die mysteriösen Ereignisse machen neugierig. Als seltsame Angriffe auf dem Campus geschehen und ein geheimnisvoller Fremder auftaucht, beginnt sich Jocastas Leben grundlegend zu verändern. Dazu kommt die Nachricht, dass ihr Vater sie zu seiner Nachfolgerin bestimmt hat. Plötzlich ist sie nicht mehr nur die Tochter des Todes, sondern eine mächtige Figur, die dadurch auch selbst zum Ziel werden kann.
Die Mischung aus Mythologie und moderner Welt finde ich besonders gelungen. Die Geschichte greift bekannte Vorstellungen von Göttern und übernatürlichen Wesen auf, verbindet diese aber mit einem modernen Universitätsleben. Dadurch wirkt die Fantasywelt gleichzeitig vertraut und ungewöhnlich.
Der Schreibstil von S. A. Barnes ist flüssig und atmosphärisch. Die Leseprobe baut die Spannung nach und nach auf und verrät gerade genug, um neugierig zu machen, ohne alle Geheimnisse preiszugeben. Besonders die Fragen rund um Jocastas Herkunft, ihre Kräfte und ihre zukünftige Rolle machen Lust darauf, weiterzulesen.
Insgesamt hat mir die Leseprobe sehr gut gefallen. Death’s Daughter verspricht eine düstere und ungewöhnliche Fantasygeschichte mit einer starken Hauptfigur, geheimnisvollen übernatürlichen Wesen, Mythologie, romantischen Verwicklungen und einer spannenden Mystery-Handlung.
Ich würde nach dieser Leseprobe auf jeden Fall weiterlesen. Besonders gespannt bin ich darauf, wie Jocasta mit ihrem Erbe als Tochter des Todes umgehen wird und ob sie es schafft, ihre Menschlichkeit zu bewahren. Die Kombination aus Dark Academia, Göttermythologie und düsterer Fantasy hat auf jeden Fall meinen Geschmack getroffen.