Zwischen Hunger und Tod

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nicky92 Avatar

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Das Cover ist wirklich schön gestaltet: düster, ein bisschen morbide und bringt genau den richtigen Vibe rüber — genau die Art von Gestaltung, die einen sofort auf dieses Buch aufmerksam macht.

Jo als Hauptfigur hat direkt einen starken Einstieg: hungrig, gereizt, überfordert, aber gleichzeitig clever genug, sich durch ihren Bürojob zu manövrieren, ohne jemanden umzubringen. Dieser Mix aus Alltag und übernatürlichem Druck funktioniert richtig gut. Der Campus wirkt lebendig, die Dialoge sind schnell, witzig, manchmal herrlich chaotisch und wunderbar ironisch. Lennie ist ein kleiner Wirbelwind, Carter ein wandelndes Problem, und Jo steckt irgendwo dazwischen und versucht, nicht komplett auszurasten.

Was mir gefällt: Die Atmosphäre. Dieses Gefühl von „normales Collegeleben, aber irgendwas Dunkles lauert immer im Hintergrund“. Die Autorin schafft es, Jo’s Hunger und ihre innere Zerrissenheit glaubwürdig rüberzubringen, ohne es zu überdramatisieren.

Was mich neugierig macht: Der Moment, in dem Jo spürt, dass jemand wie sie in der Bar auftaucht. Das ist ein richtig guter Cliffhanger, der sofort klar macht: Da kommt noch was Großes.

Ich will weiterlesen, weil die Mischung aus Urban Fantasy, College‑Chaos und dunkler Magie einfach funktioniert. Jo ist nicht perfekt, aber genau das macht sie interessant.