Death, Drama + ein bisschen Romanze

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simpai Avatar

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Death’s Daughter hatte für mich eine ziemlich interessante Grundidee. Jocasta ist die Tochter des Todes und soll irgendwann seinen Platz übernehmen, obwohl sie eigentlich überhaupt kein Interesse daran hat, Menschen zu töten. Allein dieses Konzept fand ich schon spannend genug, um wissen zu wollen, wohin die Geschichte damit geht.

Was mir besonders gefallen hat, war die Mischung aus Fantasy, Mystery und Romance. Das Buch nimmt sich selbst dabei nicht immer komplett ernst und hat einige humorvolle Momente, obwohl die eigentliche Geschichte teilweise ziemlich düster ist. Gerade diese Mischung hat das Lesen angenehm gemacht.

Auch Jocasta als Hauptfigur hat mir gut gefallen. Sie wirkt nicht wie die typische „auserwählte“ Figur, sondern eher wie jemand, der einfach versucht, mit einer ziemlich absurden Situation klarzukommen. Die Dynamik zwischen ihr und Devon fand ich ebenfalls interessant, ohne dass die Romance die komplette Geschichte übernommen hat.

An manchen Stellen hätte ich mir allerdings etwas mehr Erklärung zur Welt und zu Jos Herkunft gewünscht. Einige Dinge werden eher angedeutet, obwohl ich gerne mehr darüber erfahren hätte.

Insgesamt fand ich Death’s Daughter aber einen gelungenen Fantasy-Auftakt mit einer ungewöhnlichen Idee, einer schönen düsteren Atmosphäre und einer guten Mischung aus Mystery und Romance. Ich bin auf jeden Fall neugierig, wie sich die Geschichte in den nächsten Bänden weiterentwickelt.