Düster, geheimnisvoll und absolut fesselnd

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annigri Avatar

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„Death’s Daughter – Erbe der Uralten“ von S. A. Barnes hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die Mischung aus Dark Academia, Romantasy, Mystery und einer ordentlichen Portion düsterer Atmosphäre funktioniert einfach unglaublich gut.
Besonders spannend fand ich die Grundidee rund um Jocasta. Auf den ersten Blick führt sie ein relativ normales Studentenleben – doch tatsächlich ist sie die Tochter des Todes und muss sich von negativen Gefühlen ernähren, um zu überleben. Allein dieses Konzept ist außergewöhnlich und hebt die Geschichte für mich deutlich von vielen anderen Romantasy-Büchern ab.
Jocasta ist eine Protagonistin, die nicht perfekt wirkt, sondern mit ihren Gefühlen, ihrer Vergangenheit und vor allem mit ihrem Erbe zu kämpfen hat. Gerade dadurch konnte ich ihre Entscheidungen und inneren Konflikte sehr gut nachvollziehen. Als dann auch noch Devon auftaucht und Jocastas wahre Herkunft immer mehr in den Vordergrund rückt, nimmt die Handlung richtig Fahrt auf. Zwischen den beiden entsteht eine spannende Dynamik, bei der man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.
Auch die düstere College-Atmosphäre hat mir richtig gut gefallen. Geheimnisse, unerklärliche Todesfälle, verborgene Mächte und das Gefühl, dass hinter jeder Ecke noch etwas lauern könnte, sorgen dafür, dass die Spannung konstant erhalten bleibt. Gleichzeitig kommen die romantischen Elemente nicht zu kurz, ohne dass sie die eigentliche Handlung komplett überlagern.
Der Schreibstil lässt sich angenehm und flüssig lesen, sodass ich schnell in der Geschichte versunken war. Besonders gelungen finde ich die Verbindung aus Tod, Macht, Verlangen, Freundschaft und der Frage, wie viel von unserem Schicksal wir wirklich selbst bestimmen können.
Für mich ist „Death’s Daughter“ ein richtig starker Auftakt, der neugierig auf die weitere Reihe macht. Wer Dark Academia, übernatürliche Geheimnisse, moralisch nicht ganz eindeutige Charaktere und düstere Romantasy liebt, sollte diesem Buch definitiv eine Chance geben.
Absolute Leseempfehlung – düster, romantisch, geheimnisvoll und mit einer richtig besonderen Grundidee.