Düster, witzig und absolut mein Humor

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jasmin96isa Avatar

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Jocasta ist eine ungewöhnliche Protagonistin: Als Tochter des Todes versucht sie, an der Beecher University ein möglichst normales Leben zu führen. Dabei ernährt sie sich nicht von Leben, sondern von den Enttäuschungen, Misserfolgen und Zurückweisungen ihrer Mitmenschen. Allein diese Idee fand ich schon großartig und gleichzeitig auch makaber, da sie unter anderem auch von ihrer Freundin zehrt.

Als Devon, ein Nachfahre der Lust, in Jocastas Leben auftaucht und ihr eröffnet, dass ihr Vater sie zu seiner Nachfolgerin bestimmt hat, gerät ihr mühsam aufgebautes normales Leben zunehmend aus den Fugen.
Gleichzeitig häufen sich mysteriöse Vorfälle auf dem Campus.

Besonders gut gefallen hat mir, wie selbstverständlich die Autorin das Übernatürliche mit dem College-Alltag verbindet. Die düstere Atmosphäre der Universität, die geheimnisvollen Hintergründe und die verschiedenen Figuren schaffen eine Welt, in der man sich schnell zurechtfindet. Dazu kommt eine ordentliche Portion Spannung und eine Romance, die sich in die Geschichte einfügt.

Mein persönliches Highlight war allerdings der Humor. Jocastas Gedanken und ihre Art, mit den teilweise ziemlich absurden Situationen umzugehen, haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Gerade diese Kombination aus düsterer Thematik, tödlichen Gefahren und trockenem Humor hat für mich den besonderen Reiz des Buches ausgemacht.

Sprachlich ließ sich das Buch für mich sehr angenehm lesen. Die Erzählweise ist locker und passt wunderbar zu Jocastas Persönlichkeit. Dadurch kam ich auch so schnell in das Buch rein.

Für mich war Death’s Daughter eine richtig unterhaltsame Mischung aus düsterer Fantasy, Mystery, Romance und genau der richtigen Menge Humor. Ich bin definitiv gespannt, wie es mit Jocasta weitergeht.