Düstere Dark Academia mit einer ungewöhnlichen Heldin

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karouchi Avatar

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Die Grundidee von Death’s Daughter fand ich richtig spannend. Jocasta möchte eigentlich nur ein möglichst normales Leben an der Beecher Universität führen. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn sie ist die Tochter des Todes und muss sich von den negativen Gefühlen anderer Menschen ernähren.
Als Jo plötzlich zur Nachfolgerin ihres Vaters ernannt wird, ist es mit ihrem ruhigen Studentenleben endgültig vorbei. Gleichzeitig taucht Devon auf, ein Nachfahre der Lust, und in Jos Umfeld kommt es zu mysteriösen Todesfällen. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was dahintersteckt.
Besonders gefallen hat mir die Mischung aus Dark Academia, Fantasy und Murder Mystery. Jo ist keine typische perfekte Heldin und muss sich mit ihrer eigenen dunklen Seite und den Konsequenzen ihrer Fähigkeiten auseinandersetzen. Auch die Dynamik zwischen ihr und Devon sorgt für ordentlich Spannung und Knistern.
Das Worldbuilding rund um die Uralten und ihre Nachfahren fand ich interessant, hätte an manchen Stellen aber noch etwas klarer und ausführlicher erklärt werden können. Dafür sorgen die Morde und Geheimnisse dafür, dass neben der Romance auch eine richtige Handlung vorhanden ist.
Insgesamt ein spannender und düsterer Reihenauftakt mit einer ungewöhnlichen Grundidee, einer starken Protagonistin und jeder Menge Geheimnissen. Ich bin gespannt, wie es mit Jo und ihrem Erbe weitergeht.