Durchwachsen

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Genau dieses Wort fasst meine Gefühle nach dem Lesen des Romans zusammen. Nicht ganz schlecht aber auch nicht besonders gut. Ich fange mal mit den Dingen an, die mir gefalle haben. Zum ersten das Design des Buches inkl. des coolen Farbschnitts und es ist unter dem Schutzumschlag noch viel schöner. Zweitens finde ich die Idee dass der Tod eine Tochter hat super.Auch dass sich Jo anstatt Leuten die Lebensenergie zu rauben eher in kleinen Portionen an negativen Gefühlen labt. Doch nun zum großen Aber. Es braucht ungemein lange bis die Handlung wirklich in Gang kommt. Am Anfang kann ich weder zu den Akteuren noch zur Geschichte einen Bezug aufbauen. Jo‘s Freunde bleiben farblos, bei ihrem Geliebten und ihrer Beziehung fühle ich nichts. Und auch der zweite Typ - ein Spross wie Jo, ist eher wie ein Freund. Das wäre ja ok, wenn die Autorin nicht mit Macht versucht hätte, hier noch eine romantische Geschichte inkl. Spice reinzuquetschen. Das hat ungefähr so gepasst, wie teure Schuhe, die zwei Nummern zu klein sind. Hübsch aber unpassend. Erst im letzten Teil nimmt die Geschichte Fahrt auf und ich muss S. A. Barnes zu Gute halten, dass der Cliffhänger total dezent ist und das Buch auch gut alleine gelesen werden kann. Werde ich den folgenden Teil lesen - ich weiß es noch nicht.