Ein einzigartiges Magiesystem und ein düsteres Setting - hat mir gefallen!

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
vianne Avatar

Von

Das Buch hat stark angefangen, im Mittelteil musste ich sehr kämpfen, aber das Ende hat mich kaum aufatmen lassen, so gut war es dann noch mal - trotzdem 3,5/5 Sternen ⭐️.

Death’s Daughter von S.A. Barnes ist genau die Art von düsterer herbstlicher Romantasy, die ich liebe. Es gibt eine Protagonistin mit Fähigkeiten, die sie selber abstoßend findet, dass sie sie kaum nutzt. Und das einzige, was sie will, ist ein normales Leben. Es gibt mysteriöse Morde, es gibt den Fremden, der einmal auf einmal auftaucht und zu allem Überfluss auch noch ziemlich gut aussieht und es gibt einen Schicksalsschlag, der alles auf den Kopf stellt. 🥀🪦

Jocasta ist die Tochter des Todes und besitzt genau eben diese Fähigkeiten. Sie nährt sich von dem Tod aber alles, was sie will, ist ein normales Leben, und so besucht sie eine Uni in einer Stadt, möglichst weit weg von allem und jedem, den sie kennt.
Dort baut sie sich aber schnell ein Leben auf mit Freunden und einem komplizierten Liebesleben, bis auf einmal ihre beste Freundin stirbt.

Bis hierhin hat mir die Geschichte wirklich total gut gefallen. Vor allem habe ich diese verregnete, düstere graue Dark Academia Atmosphäre gemocht.🖤👩🏽‍🎓 Es hat mich sehr an „Wednesday“ erinnert, eine Serie, die ich auch total geliebt habe, allerdings war’s dann bei dem Buch so, dass sich mehr auf die Fähigkeiten und das Maggies System bezogen wurde als auf das Ganze Uni Leben und das Leben am Campus, was ich mir noch mehr gewünscht hätte.

Was ich mir auch gewünscht hätte, wäre noch ein stärkerer Fokus auf dem Murder Mystery, dass wirklich Beweise gesammelt werden, dass an der Wand dieser typische Plan gemacht wird. Welche Beweise hat man? Wer hat, wo mit wem was zu tun und noch ein bisschen mehr Fokus auf diesen Prozess.

In der Mitte des Buches ging es dann viel darum, einen Plan zu entwickeln, den Mord aufzuklären und die Protagonistin hat versucht, sich selbst zu finden. Diesen Teil fand ich, wie gesagt, etwas lang und schwierig und dort musste ich mich echt durchbeißen, aber zum Ende wurde es dann noch mal wirklich richtig gut mit ein zwei Plot Twists, die ich auch wirklich nicht hab kommen sehen, was ich immer total mag, wenn ich überrascht werde.

Was ich zuletzt noch einmal ansprechen wollte, die Bewertung des Spice Levels, die schon beim Klappentext gegeben wird als 3/5 🌶️.
Die Bewertung finde ich okay…. es gibt eine richtige Spicy Szene, die mir tatsächlich sehr gefallen hat, da es mal etwas anderes war und ich sowas in der Art noch nicht so oft gelesen habe, zumindest nicht im Romantasy Genre. Aber bei der großen Ankündigung hätte ich mehr als eine Szene erwartet…