Eine solide Geschichte für zwischendurch
Ich hatte mich auf "Death daughter" gefreut, denn die Grundidee hat sich sehr interessant angehört. Die ersten Kapitel waren auch gut. Der Schreibstil ist ganz angenehm und lässt sich auch flüssig lesen. Jedoch zieht sich die Handlung stellenweise sehr in die Länge und die durchgehende Spannung hat mir gefehlt. Mein zweites Problem waren die Charaktere, ich konnte keine richtige Bindung aufbauen. Für mich blieben sie etwas blass und distanziert, so dass mich ihr Schicksal leider nicht wirklich berührt hat. Wie gesagt, die Idee des Romans , um die Tochter des Todes hat mir sehr gefallen, die Umsetzung konnte mich am Ende jedoch nicht überzeugen. Die Story ist ganz nett, es gibt ein paar gute Wendungen, sie flacht aber immer wieder ab und hat mich nicht wirklich mitgerissen. Ein nettes Buch für zwischendurch, guter Durchschnitt, solide drei Sterne. Optisch jedoch ist das Buch eine 5, es ist liebevoll gestaltet mit einem wunderschönen Cover, ein absoluter Hingucker.