Große Idee, wenig Funke

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Ich habe mich unglaublich auf „Death's Daughter“ gefreut. Optisch ist das Buch ein absoluter Traum im Regal. Leider hält der Inhalt für mich nicht, was die Optik verspricht.

So spannend der Klappentext auch klang, so zäh gestaltete sich für mich das erste Drittel. Bis knapp Seite 100 plätschert die Geschichte ohne echtes Tempo vor sich hin. Es passierte handlungstechnisch kaum etwas, das mich wirklich fesseln konnte. Auch zu den Charakteren konnte ich lange Zeit keine echte Bindung aufbauen. Sie wirkten distanziert und blass.

Im Mittelteil wandelt sich das Buch eher zu einem paranormalen Murder-Mystery-Krimi. Hier verliert sich die Story leider manchmal in zähen Ermittlungen und Plänen, statt das faszinierende Magiesystem der „Uralten“ tiefer zu beleuchten. Die Romantasy-Elemente bleiben eher eine unauffällige Nebensache, statt der Geschichte den nötigen emotionalen Tiefgang zu geben.

Fazit:
„Death's Daughter“ punktet mit einer grandiosen Grundidee und einem starken, spannenden Finale. Wer sich durch den sehr langatmig erzählten Einstieg und den etwas schleppenden Mittelteil kämpft, wird am Ende mit einem guten Showdown belohnt. Für den ganz großen Romantasy-Hit hat mir über weite Strecken einfach der fesselnde Funke gefehlt.