Mehr Paranormal Mystery als Dark Academia Romantasy
Urban Fantasy gefällt mir eigentlich immer ganz gut, darum hatte mich "Death's Daughter" sofort angesprochen: Jocasta ist die Tochter des Todes, möchte mit diesem Erbe jedoch möglichst wenig zu tun haben. Statt Menschen das Leben zu nehmen, ernährt sie sich von den "kleinen Toden" des Alltags: von Enttäuschungen, Zurückweisungen und Misserfolgen. Das fand ich originell und war gespannt darauf, mehr über die Uralten und ihre Nachkommen zu erfahren.
Schon sehr früh geschieht ein Mord, ohne dass sofort klar ist, was eigentlich dahintersteckt. Dadurch entstehen viele Fragen und wie z. B. wem Jo vertrauen kann. Gleichzeitig war ich neugierig, wie sich Jos komplizierte Beziehung zu Carter weiterentwickeln würde oder ob vielleicht doch ein weiterer Love Interest ins Spiel kommt.
Die ersten Kapitel fand ich deshalb interessant und spannend, weil die Welt, die Figuren und das übernatürliche Konzept noch neu waren. Leider konnte das Buch diese Spannung nicht durchgehend halten. Es geschah über längere Zeit kaum etwas. Es wurde sehr viel geredet und das Wenige, das tatsächlich passierte, bekam Jo häufig nur im Nachhinein von anderen erzählt. Das nahm den Ereignissen viel von ihrer Wirkung. Ich möchte solche Szenen miterleben und nicht bloss einen zusammenfassenden Bericht erhalten. Erst gegen Ende kam endlich wieder etwas Action auf.
Generell mag ich es, wenn eine Hauptfigur nicht ständig alles allein erledigt, sondern gemeinsam mit Verbündeten handelt wie es hier der Fall ist.
Für meinen Geschmack befand man sich zu oft und zu lange in Jos Kopf. Sie steigert sich ständig in die düstersten Szenarien hinein, malt sich jede nur denkbare Katastrophe aus und dreht sich in ihren Gedanken immer wieder im Kreis. Mit der Zeit wurden diese langen inneren Monologe jedoch repetitiv und schlicht langweilig.
Als Dark Academia Romantasy würde ich das Buch ausserdem nicht wirklich bezeichnen. Die Handlung spielt sich zwar an einer Universität ab, aber es entsteht keine ausgeprägte Dark-Academia-Atmosphäre. Auch der Fantasyanteil blieb erstaunlich klein. Zwar gibt es übernatürliche Wesen und Fähigkeiten, doch über die Uralten, ihre Nachkommen und die Regeln dieser Welt erfährt man nur wenig. Auch die Romance spielt eine wesentlich kleinere Rolle, als die Vermarktung vermuten lässt. Abgesehen von einer Sexszene und Jos inneren Monolgen gibt es keine romantische Entwicklung. Für mich handelt es sich daher eher um ein Paranormal Mystery beziehungsweise eine Urban Fantasy mit romantischen Elementen als um eine Dark Academia Romantasy.
Obwohl es lange Strecken gab, in denen gefühlt kaum etwas passierte, habe ich "Death's Daughter" im Grossen und Ganzen gern gelesen. Die Ausgangsidee ist originell, der Schreibstil angenehm flüssig und besonders die Entwicklungen am Ende konnten mich noch einmal fesseln. Mit einer gleichmässigeren Spannung, weniger ausufernden inneren Monologen und einem stärker ausgearbeiteten Fantasy- und Romanceanteil hätte mir das Buch deutlich besser gefallen. Trotzdem bin ich neugierig genug, um der Fortsetzung eine Chance zu geben.
Schon sehr früh geschieht ein Mord, ohne dass sofort klar ist, was eigentlich dahintersteckt. Dadurch entstehen viele Fragen und wie z. B. wem Jo vertrauen kann. Gleichzeitig war ich neugierig, wie sich Jos komplizierte Beziehung zu Carter weiterentwickeln würde oder ob vielleicht doch ein weiterer Love Interest ins Spiel kommt.
Die ersten Kapitel fand ich deshalb interessant und spannend, weil die Welt, die Figuren und das übernatürliche Konzept noch neu waren. Leider konnte das Buch diese Spannung nicht durchgehend halten. Es geschah über längere Zeit kaum etwas. Es wurde sehr viel geredet und das Wenige, das tatsächlich passierte, bekam Jo häufig nur im Nachhinein von anderen erzählt. Das nahm den Ereignissen viel von ihrer Wirkung. Ich möchte solche Szenen miterleben und nicht bloss einen zusammenfassenden Bericht erhalten. Erst gegen Ende kam endlich wieder etwas Action auf.
Generell mag ich es, wenn eine Hauptfigur nicht ständig alles allein erledigt, sondern gemeinsam mit Verbündeten handelt wie es hier der Fall ist.
Für meinen Geschmack befand man sich zu oft und zu lange in Jos Kopf. Sie steigert sich ständig in die düstersten Szenarien hinein, malt sich jede nur denkbare Katastrophe aus und dreht sich in ihren Gedanken immer wieder im Kreis. Mit der Zeit wurden diese langen inneren Monologe jedoch repetitiv und schlicht langweilig.
Als Dark Academia Romantasy würde ich das Buch ausserdem nicht wirklich bezeichnen. Die Handlung spielt sich zwar an einer Universität ab, aber es entsteht keine ausgeprägte Dark-Academia-Atmosphäre. Auch der Fantasyanteil blieb erstaunlich klein. Zwar gibt es übernatürliche Wesen und Fähigkeiten, doch über die Uralten, ihre Nachkommen und die Regeln dieser Welt erfährt man nur wenig. Auch die Romance spielt eine wesentlich kleinere Rolle, als die Vermarktung vermuten lässt. Abgesehen von einer Sexszene und Jos inneren Monolgen gibt es keine romantische Entwicklung. Für mich handelt es sich daher eher um ein Paranormal Mystery beziehungsweise eine Urban Fantasy mit romantischen Elementen als um eine Dark Academia Romantasy.
Obwohl es lange Strecken gab, in denen gefühlt kaum etwas passierte, habe ich "Death's Daughter" im Grossen und Ganzen gern gelesen. Die Ausgangsidee ist originell, der Schreibstil angenehm flüssig und besonders die Entwicklungen am Ende konnten mich noch einmal fesseln. Mit einer gleichmässigeren Spannung, weniger ausufernden inneren Monologen und einem stärker ausgearbeiteten Fantasy- und Romanceanteil hätte mir das Buch deutlich besser gefallen. Trotzdem bin ich neugierig genug, um der Fortsetzung eine Chance zu geben.