Potenzial, das leider auf der Strecke blieb
⭐️ 3,5
Das Buch hat mich mit seinem Cover sofort angesprochen und auch die Grundidee klang interessant: die Tochter des Todes in einem normalen Unisetting – mit einer Fähigkeit, die es ihr schwer macht, dauerhaft in der Nähe anderer Menschen zu sein, wenn sie ihre eigenen Moralvorstellungen nicht verletzen möchte. Das hat mich neugierig gemacht und viel Spannung versprochen.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich bin schnell in die Geschichte hineingekommen. Auch die Protagonistin Jocasta fand ich zunächst interessant, ebenso wie ihre Freunde und Freundinnen – mit einer Ausnahme. Nach dem vielversprechenden Einstieg begann die Handlung für mich allerdings zunehmend vor sich hin zu plätschern.
Besonders mit dem Romanceaspekt konnte ich hier leider wenig anfangen. Der Second-Chance-Trope rund um einen Love Interest hat bei mir überhaupt nicht funktioniert und wirkte auf mich bis zum Ende erzwungen. Auch der zweite Love Interest erschien mir eher unnötig. Meiner Meinung nach hätte man die Romance zugunsten anderer Aspekte zurücknehmen können, beispielsweise, um mehr vom Worldbuilding zu zeigen. Das Magiesystem wird zwar nämlich näher beleuchtet, das Worldbuilding selbst blieb für mich jedoch leider weitgehend auf der Strecke.
Auch Jocasta konnte mich im weiteren Verlauf nicht mehr so überzeugen wie zu Beginn. Obwohl sie als kluge Person beschrieben wird, trifft sie später einige Entscheidungen, die auf mich ziemlich kopflos und naiv wirkten. Dadurch wurde mein zunächst positiver Eindruck von ihr leider etwas getrübt.
Zum Ende hin nahm die Geschichte endlich wieder deutlich an Fahrt auf. Es gab einen Twist, den ich erfrischend fand und generell passierte auf den letzten Seiten so viel, dass ich das Buch an dieser Stelle kaum noch aus der Hand legen konnte. Gleichzeitig wirkte der Abschluss auf mich etwas überladen. Ich hätte mir gewünscht, dass ein Teil dieser Spannung bereits früher aufgebaut worden wäre, anstatt so viel davon ins Finale zu packen.
Die letzten Seiten machen zwar neugierig auf den nächsten Band, allerdings bin ich mir noch nicht sicher, ob ich ihn lesen möchte. Eine Fortsetzung mit Jocasta und ihrem Second-Chance-Love-Interest brauche ich persönlich jedenfalls nicht.
Das Buch hat mich mit seinem Cover sofort angesprochen und auch die Grundidee klang interessant: die Tochter des Todes in einem normalen Unisetting – mit einer Fähigkeit, die es ihr schwer macht, dauerhaft in der Nähe anderer Menschen zu sein, wenn sie ihre eigenen Moralvorstellungen nicht verletzen möchte. Das hat mich neugierig gemacht und viel Spannung versprochen.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich bin schnell in die Geschichte hineingekommen. Auch die Protagonistin Jocasta fand ich zunächst interessant, ebenso wie ihre Freunde und Freundinnen – mit einer Ausnahme. Nach dem vielversprechenden Einstieg begann die Handlung für mich allerdings zunehmend vor sich hin zu plätschern.
Besonders mit dem Romanceaspekt konnte ich hier leider wenig anfangen. Der Second-Chance-Trope rund um einen Love Interest hat bei mir überhaupt nicht funktioniert und wirkte auf mich bis zum Ende erzwungen. Auch der zweite Love Interest erschien mir eher unnötig. Meiner Meinung nach hätte man die Romance zugunsten anderer Aspekte zurücknehmen können, beispielsweise, um mehr vom Worldbuilding zu zeigen. Das Magiesystem wird zwar nämlich näher beleuchtet, das Worldbuilding selbst blieb für mich jedoch leider weitgehend auf der Strecke.
Auch Jocasta konnte mich im weiteren Verlauf nicht mehr so überzeugen wie zu Beginn. Obwohl sie als kluge Person beschrieben wird, trifft sie später einige Entscheidungen, die auf mich ziemlich kopflos und naiv wirkten. Dadurch wurde mein zunächst positiver Eindruck von ihr leider etwas getrübt.
Zum Ende hin nahm die Geschichte endlich wieder deutlich an Fahrt auf. Es gab einen Twist, den ich erfrischend fand und generell passierte auf den letzten Seiten so viel, dass ich das Buch an dieser Stelle kaum noch aus der Hand legen konnte. Gleichzeitig wirkte der Abschluss auf mich etwas überladen. Ich hätte mir gewünscht, dass ein Teil dieser Spannung bereits früher aufgebaut worden wäre, anstatt so viel davon ins Finale zu packen.
Die letzten Seiten machen zwar neugierig auf den nächsten Band, allerdings bin ich mir noch nicht sicher, ob ich ihn lesen möchte. Eine Fortsetzung mit Jocasta und ihrem Second-Chance-Love-Interest brauche ich persönlich jedenfalls nicht.