Schöne Themenmischung, aber etwas oberflächlich

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Death's Daughter ist eine wunderschön gestaltete Romantasy mit hochwertigem Schutzumschlag und schwarzem Farbschnitt, in den das Wort "Death" eingearbeitet ist. Ich finde es ist dadurch ein echter Hingucker. Die dunkle Gestaltung ist auch stimmig mit dem düsteren Thema. Besonders gut gefällt mir, dass auch das Hardcover unter dem Schutzumschlag gestaltet und mit passenden Illustrationen verziert ist - ein echtes Schmuckstück.

Inhaltlich vereint die Geschichte Elemente von Darc Academia, Fantasy, Mystery und Romance. Die Grundidee ist mal was anderes: Die Protagonistin Jocasta ist wie der Titel schon sagt die Tochter des Todes und besitzt daher auch außergewöhnliche Fähigkeiten, bzw. einen außergewöhnlichen Hunger. Sie ernährt sich von der Lebensenergie der Menschen. Trotzdem versucht sie ein normales Leben zu leben und besucht ein College in einer vermeintlich verschlafenen Stadt. Ihre Herkunft holt sie allerdings ein, als mit dem Tod ihrer Freundin einige tragische Ereignisse angestoßen werden. Der Plot dreht sich darum, dass Jocasta versucht diesen Vorfällen auf den Grund zu gehen.

Die Idee rund um Jocastas Herkunft und ihre besonderen Fähigkeiten ist außergewöhnlich und hebt sich von vielen anderen Fantasygeschichten ab. Gerade auch das in Verbindung mit den anderen Themen von Romance und Mystery hat mich ursprünglich neugierig auf dieses Buch gemacht. Leider finde ich die Mischung nicht gänzlich gelungen. Der Schreibstil ist zwar angenehm und lässt sich flüssig lesen, allerdings bleibt er oft recht oberflächlich. Für beispielsweise die magische Welt und die Hintergrundgeschichte hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht, weil einige Aspekte eher angerissen als ausführlich erklärt wurden. Genauso empfinde ich bei der Charakterentwicklung und Beschreibung von Emotionen. Es ist alles etwas kurz gehalten und bleibt eher nüchtern. Aus diesem Grund fühlt sich auch die Einbindung der Romance-Elemente für mich eher erzwungen, als natürlich an.

Trotzdem finde ich den Roman alles in allem gelungen. Er schafft es Spannung aufzubauen und man möchte weiterlesen, um den Ereignissen auf den Grund zu gehen.

Insgesamt empfinde ich es als lesenswerte Lektüre und gelungenen Auftakt und ich werde wohl auch den nächsten Band lesen. Vielleicht klären sich in diesem ja einige Fragen in Bezug auf die magische Welt auf.