Toller Schreibstil, aber leider nicht voll überzeugend
Dieses Buch ist der erste Teil der Reihe „Erbe der Uralten“. Die deutsche Ausgabe hat eine schöne Aufmachung und der Farbschnitt „DEATH“ hat mich zusätzlich gelockt. Den Plot/Klappentext fand ich direkt ansprechend und interessant. Gerade den Suspense-Aspekt mit der Suche nach dem Mörder fand ich spannend und habe mich gefragt, wie die Besonderheiten von Jocasta als Tochter des Todes hier wohl zur Geltung kommen werden. Jo war eine tolle Hauptprotagonistin mit Wachstumspotenzial. Ich fand sie sympathisch und habe ihre inneren, kleineren Kämpfe gut nachvollziehen können.
Die Grundstory hat interessantes Potenzial: ausgehend von dem Auftreten eines Spross der Uralten gerät Jos bisheriges Leben stark in Umbruch - was hat es damit auf sich?
Obwohl ich mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt habe und das Buch recht zügig durchgelesen habe, konnte mich die Geschichte leider nicht so überzeugen wie vielleicht zu Beginn erhofft. Die einzelnen Entwicklungen wirkten für mich teils sehr abstrus und nicht authentisch in den Folgen dargestellt. Teilweise hatte ich ein eher apokalyptisches Bild der Szenen vor Augen und dann war im nächsten Moment hingegen vieles wieder relativ normal und alltäglich beschrieben. Zudem blieben mir die Nebencharaktere zu blass und gerade um die unterschiedlichen „Sprosse“ hätte ich mir einfach mehr Input gewünscht, um die Welt und die damit einhergehenden Regeln und/oder Abhängigkeiten transparenter zu verstehen. Die Spice-Szene im hinteren Drittel war für mich komplett aus dem Zusammenhang gerissen und eher für sich alleinstehend - im Rahmen der Gesamtgeschichte wirkte das Kapitel und die ganze Szene für mich dadurch irgendwie übers Ziel hinausgeschossen.
Die Auflösung bzw. Entwicklung der letzten 100 Seiten lässt mich ebenfalls eher unzufrieden zurück. Es passiert sehr viel auf einmal in kurzer Zeit und dann ist es vorbei. Auf der einen Seite kann ich den Showdown verstehen, allerdings passen die Proportionen/die Gewichtung der Schwerpunkte vom Buch da irgendwie nicht so recht für mich. Es hat fast den Anschein, als hätte es zwei Handlungsstränge/Ideen gegeben, die man dann versucht hat inhaltlich miteinander zu verknüpfen, und dadurch ein unrundes Ergebnis erzielt. :/
Das Ende des Buchs ist auf einer Seite schon recht abgeschlossen, lässt aber die Tür für weitere Handlungsstränge offen. Aktuell glaube ich nicht, dass ich unbedingt einen zweiten Band bräuchte. Zugleich hat man bei Reihen immer die Hoffnung, dass die Geschichte sich durch eine Fortsetzung mehr entfalten kann. Meines Wissens gibt es noch keine Infos zu einer konkreten Fortsetzung, mal sehen, zu wann sich hier eventuell etwas tut und wie der Plot von Band 2 aussehen soll.
Die Grundstory hat interessantes Potenzial: ausgehend von dem Auftreten eines Spross der Uralten gerät Jos bisheriges Leben stark in Umbruch - was hat es damit auf sich?
Obwohl ich mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt habe und das Buch recht zügig durchgelesen habe, konnte mich die Geschichte leider nicht so überzeugen wie vielleicht zu Beginn erhofft. Die einzelnen Entwicklungen wirkten für mich teils sehr abstrus und nicht authentisch in den Folgen dargestellt. Teilweise hatte ich ein eher apokalyptisches Bild der Szenen vor Augen und dann war im nächsten Moment hingegen vieles wieder relativ normal und alltäglich beschrieben. Zudem blieben mir die Nebencharaktere zu blass und gerade um die unterschiedlichen „Sprosse“ hätte ich mir einfach mehr Input gewünscht, um die Welt und die damit einhergehenden Regeln und/oder Abhängigkeiten transparenter zu verstehen. Die Spice-Szene im hinteren Drittel war für mich komplett aus dem Zusammenhang gerissen und eher für sich alleinstehend - im Rahmen der Gesamtgeschichte wirkte das Kapitel und die ganze Szene für mich dadurch irgendwie übers Ziel hinausgeschossen.
Die Auflösung bzw. Entwicklung der letzten 100 Seiten lässt mich ebenfalls eher unzufrieden zurück. Es passiert sehr viel auf einmal in kurzer Zeit und dann ist es vorbei. Auf der einen Seite kann ich den Showdown verstehen, allerdings passen die Proportionen/die Gewichtung der Schwerpunkte vom Buch da irgendwie nicht so recht für mich. Es hat fast den Anschein, als hätte es zwei Handlungsstränge/Ideen gegeben, die man dann versucht hat inhaltlich miteinander zu verknüpfen, und dadurch ein unrundes Ergebnis erzielt. :/
Das Ende des Buchs ist auf einer Seite schon recht abgeschlossen, lässt aber die Tür für weitere Handlungsstränge offen. Aktuell glaube ich nicht, dass ich unbedingt einen zweiten Band bräuchte. Zugleich hat man bei Reihen immer die Hoffnung, dass die Geschichte sich durch eine Fortsetzung mehr entfalten kann. Meines Wissens gibt es noch keine Infos zu einer konkreten Fortsetzung, mal sehen, zu wann sich hier eventuell etwas tut und wie der Plot von Band 2 aussehen soll.