Unterhaltsame Dark Academia
Schon auf den ersten Blick ist Death‘s Daughter ein echtes Highlight. Das wunderschöne Cover macht das Buch zu einem kleinen Schmuckstück im Regal und weckt sofort die Neugier auf die Geschichte dahinter.
In der Welt der Uralten und ihrer Sprosse treffen Macht, Magie und Intrigen aufeinander. Die Handlung ist gespickt mit Geheimnissen, überraschenden Wendungen und einer spannenden Murder-Mystery-Komponente, die zum Miträtseln und Spekulieren einlädt. Immer wieder werden neue Hinweise gestreut, die das Gesamtbild verändern und die Spannung konstant hochhalten.
Im Mittelpunkt steht die Studentin Jocasta. Mit ihrem vollständigen Namen wurde ich persönlich leider nicht richtig warm, weshalb mir die Kurzform deutlich besser gefiel. Jo ist die Tochter des Todes und muss, um zu überleben, von den negativen Gefühlen anderer Menschen zehren. Dass sie sich immer wieder dagegen sträubt und dadurch in moralische Konflikte gerät, macht sie zu einer äußerst sympathischen und nachvollziehbaren Protagonistin. Gleichzeitig kann sie ihrer Bestimmung nicht entkommen, denn ihr Vater hat sie zu seiner alleinigen Nachfolgerin ernannt.
Dann ist da noch Devon, Jos Dozenten am Beecher College. Als klassischer morally-grey-Charakter bleibt lange unklar, welche Rolle er tatsächlich spielt und auf welcher Seite er steht. Diese Undurchsichtigkeit macht ihn zu einer der spannendsten Figuren der Geschichte. Die Nebencharaktere, allen voran Jos Freundeskreis, wurden relativ nahbar und lebendig ausgearbeitet, sie hatten aber noch weiteres Potenzial, was meiner Meinung nach etwas auf der Strecke blieb.
Das angekündigte Love Triangle kam bei mir so leider nicht an, da es ihm an der nötigen Tiefe fehlte. Auch der Spice wirkte etwas deplaziert. Die Story hätte durchaus ohne diese explizierten Szenen auskommen können.
Gefallen hat mir bei dieser paranormalen Geschichte der flüssige, eingängige Schreibstil, das düstere Setting und ein spannendes Magiesystem. All diese Elemente erschaffen eine atmosphärische Welt, in die man sich mühelos hineinziehen lässt und die besonders zum Ende fesselt.
In der Welt der Uralten und ihrer Sprosse treffen Macht, Magie und Intrigen aufeinander. Die Handlung ist gespickt mit Geheimnissen, überraschenden Wendungen und einer spannenden Murder-Mystery-Komponente, die zum Miträtseln und Spekulieren einlädt. Immer wieder werden neue Hinweise gestreut, die das Gesamtbild verändern und die Spannung konstant hochhalten.
Im Mittelpunkt steht die Studentin Jocasta. Mit ihrem vollständigen Namen wurde ich persönlich leider nicht richtig warm, weshalb mir die Kurzform deutlich besser gefiel. Jo ist die Tochter des Todes und muss, um zu überleben, von den negativen Gefühlen anderer Menschen zehren. Dass sie sich immer wieder dagegen sträubt und dadurch in moralische Konflikte gerät, macht sie zu einer äußerst sympathischen und nachvollziehbaren Protagonistin. Gleichzeitig kann sie ihrer Bestimmung nicht entkommen, denn ihr Vater hat sie zu seiner alleinigen Nachfolgerin ernannt.
Dann ist da noch Devon, Jos Dozenten am Beecher College. Als klassischer morally-grey-Charakter bleibt lange unklar, welche Rolle er tatsächlich spielt und auf welcher Seite er steht. Diese Undurchsichtigkeit macht ihn zu einer der spannendsten Figuren der Geschichte. Die Nebencharaktere, allen voran Jos Freundeskreis, wurden relativ nahbar und lebendig ausgearbeitet, sie hatten aber noch weiteres Potenzial, was meiner Meinung nach etwas auf der Strecke blieb.
Das angekündigte Love Triangle kam bei mir so leider nicht an, da es ihm an der nötigen Tiefe fehlte. Auch der Spice wirkte etwas deplaziert. Die Story hätte durchaus ohne diese explizierten Szenen auskommen können.
Gefallen hat mir bei dieser paranormalen Geschichte der flüssige, eingängige Schreibstil, das düstere Setting und ein spannendes Magiesystem. All diese Elemente erschaffen eine atmosphärische Welt, in die man sich mühelos hineinziehen lässt und die besonders zum Ende fesselt.