Voller Geheimnisse

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Death’s Daughter war für mich vor allem wegen der Grundidee etwas Besonderes. Jocasta ist die Tochter des Todes und muss sich ausgerechnet von den negativen Gefühlen anderer ernähren. Ich fand diesen Ansatz richtig interessant und mochte, dass ihre Kräfte nicht einfach nur praktisch sind, sondern ihr Leben auch ziemlich kompliziert machen.

Das Dark-Academia-Setting an der Beecher University hat mir ebenfalls gut gefallen. Dazu kommt der Mystery-Aspekt rund um die Todesfälle, der für mich eigentlich der spannendste Teil der Geschichte war. Ich wollte die ganze Zeit wissen, was dahintersteckt und wem Jo überhaupt vertrauen kann.

Jo selbst fand ich als Protagonistin ebenfalls sympathisch, gerade weil sie trotz ihrer besonderen Herkunft versucht, ein möglichst normales Leben zu führen. Auch die anderen Charaktere bringen einiges an Spannung mit, wobei ich mir bei manchen noch etwas mehr Tiefe gewünscht hätte.

An manchen Stellen hat sich die Handlung für mich allerdings auch etwas gezogen und ich hatte das Gefühl, dass nicht immer so viel passiert ist. Auch die Romance konnte mich nicht ganz so sehr überzeugen wie die Mystery-Handlung.

Trotzdem hatte das Buch einige richtig gute Momente, spannende Wendungen und eine interessante Welt, über die ich definitiv noch mehr erfahren möchte. Gerade das Ende macht neugierig darauf, was in der Fortsetzung noch kommt.

Insgesamt eine ungewöhnliche Mischung aus Urban Fantasy, Dark Academia und Mystery, die mich trotz ein paar Schwächen gut unterhalten hat.