Weniger Romantasy, mehr Murder Mystery

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jessiba Avatar

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🌟Das Cover🌟
Das Cover hat sofort meinen Namen geschrien. Einfach wunderschön! Das Buch hat außerdem illustrierte Einbände (von innen und außen), die ebenfalls schön gestaltet sind.

🌟Die Geschichte und die Charaktere🌟
In diesem Buch geht es um Jo. Jo ist eine interessante Protagonistin: selbstironisch, schlagfertig und gleichzeitig ständig damit beschäftigt, ihren gefährlichen Trieb unter Kontrolle zu halten. Denn neben normaler Nahrung braucht sie noch etwas ganz anderes: als Tochter des Todes muss sie sich vom Leid anderer Menschen ernähren. Obwohl sie versucht, diese Seite an sich zu unterdrücken, wird sie immer wieder herausgefordert. Denn sie ist nicht der einzige Nachfahre der „Uralten“ und muss sich gegen ihre streitlustige „Verwandtschaft“ beweisen.
Nachdem ihre Freundin von einer unbekannten Person getötet wird, macht sie sich auf den Weg den Mörder zur Rechenschaft zu ziehen.
Dabei begleitet wird sie von ihrer ehemaligen Affäre Carter. Obwohl sich die beiden wieder näher kommen, beschleicht sie das Gefühl, dass er ihr etwas verheimlicht. Und als hätte sie nicht schon genug Probleme, taucht der Nachfahre einer der anderen Uralten auf: Devon, der Nachfahre der Lust.
Wem kann sie trauen?!

Einziger Kritikpunkt: Jo versucht zwar, ihre Freunde zu beschützen; im direkten Umgang wirkte es auf mich jedoch nicht so, als wenn Jo so tief mit ihren Freunden verbunden wäre. Eher wie oberflächliche Freundschaften. Daher war für mich nicht so ganz nachvollziehbar, weshalb sie sich sofort auf den Weg gemacht hat, ihre Freundin zu rächen.

🌟Der Schreibstil🌟
Die Geschichte wird aus ausschließlich aus Jos Perspektive erzählt; aber das tut dem Buch keinen Abbruch. Von Anfang an habe ich mit Jo mitgerätselt, wer der Mörder ist und wem sie trauen kann.
Der Schreibstil war sehr locker und witzig und ich bin sehr schnell durch das Buch gekommen!

🌟Fazit🌟
Death‘s Daughter ist keine klassische Romantasy-Geschichte (wie ich zuerst vermutet habe). Die Liebesgeschichte spielt sich nur im Hintergrund ab; es geht hauptsächlich um die Mordermittlungen und die Machtspielchen der Nachfahren der Uralten. Das Ende hat einen neuen Gegenspieler ins Rennen geworfen und ich bin gespannt, wie die Reihe weitergeht.
Von mir bekommt das Buch verdiente 4.5 Sterne.