Wenn der Tod plötzlich Familie ist
Death’s Daughter war für mich so ein Buch, bei dem ich schon nach den ersten Seiten wusste: Das wird entweder richtig gut oder komplett schräg. Am Ende war es irgendwo dazwischen – aber auf eine ziemlich unterhaltsame Art.
Die Grundidee mochte ich sofort. Jocasta ist die Tochter des Todes und versucht trotzdem irgendwie, ein halbwegs normales Leben zu führen. Genau dieser Kontrast macht für mich einen großen Teil des Reizes aus. Auf der einen Seite dieses düstere, morbide Thema, auf der anderen Seite Uni-Alltag, zwischenmenschliches Chaos und immer wieder ziemlich trockener Humor.
Gerade dieser Humor hat mir überraschend gut gefallen. Das Buch nimmt sich nämlich nicht die ganze Zeit bitterernst, obwohl die Geschichte durchaus dunkle Momente hat. Dadurch liest es sich leicht, ohne belanglos zu wirken.
Jocasta selbst fand ich angenehm unperfekt. Sie ist nicht diese makellose Fantasy-Heldin, die immer alles im Griff hat. Sie zweifelt, reagiert manchmal impulsiv und wirkt stellenweise auch ein bisschen verloren. Das hat sie für mich aber eher glaubwürdig gemacht als nervig.
Was ich ebenfalls mochte: Die Geschichte besteht nicht nur aus Romance. Klar, Gefühle spielen eine Rolle, aber sie übernehmen nicht komplett die Handlung. Das war für mich definitiv ein Pluspunkt, weil dadurch mehr Platz für die eigentliche Story, die Geheimnisse und die Atmosphäre bleibt.
Ganz rund war es für mich trotzdem nicht. Gerade am Anfang hätte ich mir etwas mehr Zug gewünscht, und manche Dinge hätten ruhig noch ein bisschen tiefer ausgearbeitet sein dürfen. Es gab Momente, bei denen ich dachte: Da wäre jetzt noch mehr drin gewesen.
Trotzdem hatte das Buch etwas, das mich weiterlesen lassen wollte. Vielleicht war es die Mischung aus Dark Academia, Fantasy und Mystery, vielleicht auch einfach diese leicht schräge Stimmung, die immer wieder durchkommt. Auf jeden Fall hat sich Death’s Daughter für mich nicht wie die hundertste Geschichte nach demselben Schema angefühlt.
Und ja – die Optik ist natürlich auch ein kleines Highlight. Das Buch sieht genauso aus, wie sich die Geschichte anfühlt: düster, ein bisschen mysteriös und ziemlich besonders.
Unterm Strich kein absolutes Highlight für mich, aber definitiv ein Buch mit eigener Stimmung, einer coolen Idee und genug Spannung, um mich gut zu unterhalten.
Die Grundidee mochte ich sofort. Jocasta ist die Tochter des Todes und versucht trotzdem irgendwie, ein halbwegs normales Leben zu führen. Genau dieser Kontrast macht für mich einen großen Teil des Reizes aus. Auf der einen Seite dieses düstere, morbide Thema, auf der anderen Seite Uni-Alltag, zwischenmenschliches Chaos und immer wieder ziemlich trockener Humor.
Gerade dieser Humor hat mir überraschend gut gefallen. Das Buch nimmt sich nämlich nicht die ganze Zeit bitterernst, obwohl die Geschichte durchaus dunkle Momente hat. Dadurch liest es sich leicht, ohne belanglos zu wirken.
Jocasta selbst fand ich angenehm unperfekt. Sie ist nicht diese makellose Fantasy-Heldin, die immer alles im Griff hat. Sie zweifelt, reagiert manchmal impulsiv und wirkt stellenweise auch ein bisschen verloren. Das hat sie für mich aber eher glaubwürdig gemacht als nervig.
Was ich ebenfalls mochte: Die Geschichte besteht nicht nur aus Romance. Klar, Gefühle spielen eine Rolle, aber sie übernehmen nicht komplett die Handlung. Das war für mich definitiv ein Pluspunkt, weil dadurch mehr Platz für die eigentliche Story, die Geheimnisse und die Atmosphäre bleibt.
Ganz rund war es für mich trotzdem nicht. Gerade am Anfang hätte ich mir etwas mehr Zug gewünscht, und manche Dinge hätten ruhig noch ein bisschen tiefer ausgearbeitet sein dürfen. Es gab Momente, bei denen ich dachte: Da wäre jetzt noch mehr drin gewesen.
Trotzdem hatte das Buch etwas, das mich weiterlesen lassen wollte. Vielleicht war es die Mischung aus Dark Academia, Fantasy und Mystery, vielleicht auch einfach diese leicht schräge Stimmung, die immer wieder durchkommt. Auf jeden Fall hat sich Death’s Daughter für mich nicht wie die hundertste Geschichte nach demselben Schema angefühlt.
Und ja – die Optik ist natürlich auch ein kleines Highlight. Das Buch sieht genauso aus, wie sich die Geschichte anfühlt: düster, ein bisschen mysteriös und ziemlich besonders.
Unterm Strich kein absolutes Highlight für mich, aber definitiv ein Buch mit eigener Stimmung, einer coolen Idee und genug Spannung, um mich gut zu unterhalten.