Zwischen Faszination und Frust

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nikaschnarr Avatar

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„Death’s Daughter“ ist ein Buch, bei dem ich mir nicht so richtig sicher bin, wie ich es einordnen soll. Ich mag es eigentlich sehr, doch es gibt ein paar Dinge, die mich gestört oder vielleicht auch enttäuscht haben. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das nicht einfach zum Aufbau der Geschichte gehört – da sie ja auf mehrere Bände angelegt ist und man das als Leser wohl einfach aushalten muss.

Das Buchcover der deutschen Ausgabe ist fantastisch; ich mag das Cover wirklich sehr. Auch die Übersetzung finde ich äußerst gelungen. Ich habe wechselweise die englische Ausgabe gelesen, und es war sehr flüssig, sodass der Lesefluss zu keinem Zeitpunkt gestört wurde.

Die Ausgangssituation ist sehr spannend und gut angelegt: Dark Academia, Mystery und ein interessantes Worldbuilding.Leider kam das Worldbuilding etwas zu kurz, es blieb sehr oberflächlich, und man konnte sich nur schwer darin einfinden.Ich könnte mir aber vorstellen, dass es in Band 2 an Tiefe gewinnen wird.

Auch die Beziehung zwischen den Figuren und die angestrebte Dreiecksbeziehung konnte ich nicht richtig fühlen. Ohne den Spice und die Liebeselemente hätte das Buch für mich vielleicht sogar besser funktioniert. Einmal dachte ich: Wo kommt das denn jetzt her? Ein anderes Mal: Warum gerade jetzt? Das passt doch gar nicht.

Auch mit der Auflösung im Finale hatte ich meine Schwierigkeiten. Trotzdem lässt mich das Buch nicht los, und je mehr ich über diese Geschichte nachdenke, desto größer wird meine Faszination für sie. Ich werde Buch 2 definitiv eine Chance geben.