Ein wertschätzender Begleiter, der ADHS verständlich macht und Selbstannahme stärkt
Schon das Buchcover macht neugierig. Die Illustration ist warm, modern und zugewandt, ohne verspielt oder verniedlichend zu wirken. Sie vermittelt genau das, was der Titel verspricht: Begleitung statt Belehrung. Das Cover signalisiert Offenheit, Selbstannahme und Alltagstauglichkeit – und passt damit sehr stimmig zum Thema ADHS.
Der Schreibstil ist persönlich, klar und empathisch. Grace Koelma schreibt sichtbar aus eigener Erfahrung, ohne dabei ins Beliebige oder rein Anekdotische abzurutschen. Fachliche Inhalte werden verständlich erklärt, häufig in einer Sprache, die Betroffene emotional abholt. Besonders positiv fällt auf, dass konsequent auf beschämende oder defizitorientierte Narrative verzichtet wird. Stattdessen wird ADHS als komplexe, neurodivergente Lebensrealität beschrieben – mit echten Herausforderungen, aber auch mit klar benannten Stärken. Das wirkt ernsthaft, respektvoll und glaubwürdig .
Inhaltlich überzeugt die Leseprobe durch ihre Breite und Struktur. Themen wie emotionale Dysregulation, exekutive Dysfunktion, Maskieren, spätdiagnostiziertes ADHS (insbesondere bei Frauen) und Intersektionalität werden nicht nur angerissen, sondern sinnvoll eingeordnet. Dabei wird deutlich, dass das Buch mehr sein will als ein klassischer Ratgeber: Es verbindet psychoedukative Inhalte mit Reflexionsanlässen und konkreten Werkzeugen. Die eingefügten „Deine Gedanken“-Seiten laden zur Selbstreflexion ein, ohne Druck aufzubauen. Man hat nicht das Gefühl, etwas „abarbeiten“ zu müssen, sondern darf sich in eigenem Tempo mit den Inhalten auseinandersetzen.
Die bisher vorgestellten Seiten lassen erwarten, dass sich das Buch konsequent an den Bedürfnissen von Menschen mit ADHS orientiert – auch formal. Die Möglichkeit, das Buch nicht linear zu lesen, einzelne Bereiche gezielt anzusteuern und Theorie mit Praxis (Planer, Vorlagen, Checklisten) zu verbinden, erscheint gut durchdacht. Besonders überzeugend ist der Ansatz, Produktivität nicht isoliert, sondern in Verbindung mit Nervensystem, Emotionen und Selbstwert zu betrachten.
Ich erwarte von dem Buch, dass es im weiteren Verlauf nicht nur Verständnis vertieft, sondern tatsächlich entlastet: durch Strukturangebote, die flexibel sind, durch eine Sprache, die stärkt, und durch Strategien, die realistisch im Alltag umsetzbar sind. Weiterlesen möchte ich vor allem deshalb, weil Dein ADHS Buddy nicht den Eindruck erweckt, ADHS „reparieren“ zu wollen, sondern dabei hilft, sich selbst besser zu verstehen und mit dem eigenen Gehirn konstruktiv zusammenzuarbeiten. Genau darin liegt seine besondere Stärke.
Der Schreibstil ist persönlich, klar und empathisch. Grace Koelma schreibt sichtbar aus eigener Erfahrung, ohne dabei ins Beliebige oder rein Anekdotische abzurutschen. Fachliche Inhalte werden verständlich erklärt, häufig in einer Sprache, die Betroffene emotional abholt. Besonders positiv fällt auf, dass konsequent auf beschämende oder defizitorientierte Narrative verzichtet wird. Stattdessen wird ADHS als komplexe, neurodivergente Lebensrealität beschrieben – mit echten Herausforderungen, aber auch mit klar benannten Stärken. Das wirkt ernsthaft, respektvoll und glaubwürdig .
Inhaltlich überzeugt die Leseprobe durch ihre Breite und Struktur. Themen wie emotionale Dysregulation, exekutive Dysfunktion, Maskieren, spätdiagnostiziertes ADHS (insbesondere bei Frauen) und Intersektionalität werden nicht nur angerissen, sondern sinnvoll eingeordnet. Dabei wird deutlich, dass das Buch mehr sein will als ein klassischer Ratgeber: Es verbindet psychoedukative Inhalte mit Reflexionsanlässen und konkreten Werkzeugen. Die eingefügten „Deine Gedanken“-Seiten laden zur Selbstreflexion ein, ohne Druck aufzubauen. Man hat nicht das Gefühl, etwas „abarbeiten“ zu müssen, sondern darf sich in eigenem Tempo mit den Inhalten auseinandersetzen.
Die bisher vorgestellten Seiten lassen erwarten, dass sich das Buch konsequent an den Bedürfnissen von Menschen mit ADHS orientiert – auch formal. Die Möglichkeit, das Buch nicht linear zu lesen, einzelne Bereiche gezielt anzusteuern und Theorie mit Praxis (Planer, Vorlagen, Checklisten) zu verbinden, erscheint gut durchdacht. Besonders überzeugend ist der Ansatz, Produktivität nicht isoliert, sondern in Verbindung mit Nervensystem, Emotionen und Selbstwert zu betrachten.
Ich erwarte von dem Buch, dass es im weiteren Verlauf nicht nur Verständnis vertieft, sondern tatsächlich entlastet: durch Strukturangebote, die flexibel sind, durch eine Sprache, die stärkt, und durch Strategien, die realistisch im Alltag umsetzbar sind. Weiterlesen möchte ich vor allem deshalb, weil Dein ADHS Buddy nicht den Eindruck erweckt, ADHS „reparieren“ zu wollen, sondern dabei hilft, sich selbst besser zu verstehen und mit dem eigenen Gehirn konstruktiv zusammenzuarbeiten. Genau darin liegt seine besondere Stärke.