Mehr Sichtbarkeit und Verständnis bei chronischen Krankheiten
Seit dem ich mich seit zwei Jahren selbst mit Endometriose beschäftige, empfinde ich, dass Endometriose mehr Aufmerksamkeit bekommt und viel mehr geforscht wird, warum und wie diese Endoherde entstehen. Dennoch brauch es viel mehr Aufmerksamkeit im Alltag und vor allem ganz wichtig in den Medien, egal ob in Buchform, Instagramposts, Berichterstattung im TV oder Radio oder auch in Kulturveranstaltungen. Freue mich jedes Mal, wenn Endometriose Thema ist und darüber gesprochen wird. Habe selbst vor kurzem eine Seminararbeit über das Thema Wie Frauen* Unterstützung und Verständnis im sozialen Umfeld erleben geschrieben. Dabei habe ich selbst einiges über mich gelernt und mich nicht allein gefühlt. Denn ich habe auch Adenomyose und Verdacht auf Endometriose. Seit letztem Jahr leide unter starken Unterleibsschmerzen, Blasenprobleme mit Diagnose Reizblase, Kreislaufprobleme, Fatique und unregelmäßiger Periode. Dank der Pille hat es sich eingespielt, doch habe immer noch den Endo-Belly, der mir das Selbstbewusstsein etwas wegnimmt und mich unwohl in meinem Körper fühlen lässt. Erfahrungsberichte, dass ich mit meinen Schmerzen nicht allein bin und auch im langen Diagnoseweg, bestärken mich und machen mir Mut. Würde mich sehr über ein Rezensionsexemplar freuen!!