Etwas flach
Dies ist der kurzweilige Auftakt einer neuen Kinderbuchreihe der bekannten Autorin Britta Sabbag. Es geht um Tyl, der im 12. Jahrhundert lebt und eigentlich gern ein Ritter werden würde - nur ist er dafür zu klein, zu schwach und kann nicht einmal reiten. Als er im Wald einen riesigen verletzten Adler findet, ändert sich sein Leben komplett.
Mich hat an diesem Buch in erster Linie das Setting im europäischen Mittelalter angesprochen. Die Lebensrealität armer Menschen wird (zumindest für mich als Laie) realistisch und schonungslos dargestellt.
Die Story ist wahrlich nicht neu und erinnert an andere Geschichten wie Drachenzähmen. Allerdings ist die magische Verbindung zu einem Wesen und das Finden der eigenen Bestimmung auch ein sehr ansprechendes Thema für Kinder.
Ich muss jedoch sagen, dass mir hier ein bisschen die Tiefe gefehlt hat. Mit 120 Seiten hat das Buch einen guten Umfang für 8- bis 10-jährige, aber die Handlung wird so schnell runtergerattert, dass man kaum hinterherkommt. Es bleibt kaum Raum für Charakterentwicklung oder wirklichen emotionalen Tiefgang.
Ich finde außerdem seltsam, dass manche Charaktere und Adler englische Namen haben, das ergibt meiner Meinung nach wirklich gar keinen Sinn und verwirrt nur.
Mich hat an diesem Buch in erster Linie das Setting im europäischen Mittelalter angesprochen. Die Lebensrealität armer Menschen wird (zumindest für mich als Laie) realistisch und schonungslos dargestellt.
Die Story ist wahrlich nicht neu und erinnert an andere Geschichten wie Drachenzähmen. Allerdings ist die magische Verbindung zu einem Wesen und das Finden der eigenen Bestimmung auch ein sehr ansprechendes Thema für Kinder.
Ich muss jedoch sagen, dass mir hier ein bisschen die Tiefe gefehlt hat. Mit 120 Seiten hat das Buch einen guten Umfang für 8- bis 10-jährige, aber die Handlung wird so schnell runtergerattert, dass man kaum hinterherkommt. Es bleibt kaum Raum für Charakterentwicklung oder wirklichen emotionalen Tiefgang.
Ich finde außerdem seltsam, dass manche Charaktere und Adler englische Namen haben, das ergibt meiner Meinung nach wirklich gar keinen Sinn und verwirrt nur.