unterhaltsam aber nicht immer logisch

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martina Avatar

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Tyls Bruder wird Ritter, aber für Tyl sieht die Zukunft nicht rosig aus: Er darf nicht einmal in seinem Zuhause bleiben. Doch dann ändert sich etwas in seinem freudlosen Leben: Er findet einen riesigen, verletzten Adler, den er gesund pflegt. Langsam entwickelt sich hier eine Freundschaft zwischen Adler Eylo und Tyl. Als Tyl dann in großen Schwierigkeiten steckt, ist das Tier sofort zur Stelle. Dann darf er auch noch auf dem Adler reiten. Er trifft die anderen Adlerreiter, die ihn erst einmal kritisch beäugen. Doch dann zieht eine Gefahr in Form der Falkenreiter auf. Und so stürzt sich Tyl mit den anderen in den Kampf ….

Tyl ist ein sympathischer Junge, der es nicht leicht hat: Das Leben in seiner Zeit ist karg und hart. Es geht nur um das Überleben. Sein Vater ist dazu sehr lieblos. Daher freut man sich gleich mit ihm, als er in Eylo einen neuen Freund findet.

Als er dann zu den Adlerreitern kommt, wird es spannend, denn auch ihre Kontrahenten treten auf. Nachdem es keinen richtigen Plan gibt und das Handeln von Tyl und seinen Freunden nicht ganz durchdacht wirkt, wird es sehr gefährlich.

Der Schluss ist dann rasant und spannend, aber nicht ganz logisch. Ein kleiner Ausblick auf den nächsten Band macht klar, dass auch hier die Probleme für die Adlerreiter nicht weniger werden, sondern die Gefahr wächst.

Der Text ist verständlich und leicht zu lesen. Daneben sind auch die Kapitellängen sehr übersichtlich. Das kann grundsätzlich gleich für mehr Lesemotivation sorgen. Die Geschichte fühlt sich aber nicht ganz flüssig an, eher nach Episoden, die nacheinander abgearbeitet werden.

Fazit:

Insgesamt war der Auftakt unterhaltsam und leicht zu lesen, aber für mich nicht immer logisch. Auch blieb der Eindruck, dass hier nur verschiedenen Episoden nacheinander erzählt werden. Ganz rund war die Geschichte meiner Meinung nach also nicht.