Ein Thriller - der unter die Haut geht
Schweden/Falkenberg im Jahr 1993. Kommissar Björling wird mit seinem jungen Kollegen Häkanson zu einem Mordschauplatz gerufen.
Eine junge Frau, ungefähr in Malins Alter (Björlings Tochter), wird in einem fürchterlichem Zustand gefunden. Die unbekannte Tote ist fast bis zum Skelett abgemagert, Hämatomen am Körper, kahlrasierter Schädel und Tierfutter im Magen. Wer ist sie? Wo kommt sie her? Es gibt keinerlei Vermistenfälle, die auf sie passen. Irgendjemand muss sie über einen längeren Zeitraum gefangen gehalten haben.
All diese Beschreibungen sind nichts für empfindliche Leser.
Der Kommissar hat vor einiger Zeit seine krebskranke Frau verloren. Er ist noch völlig gefangen in seiner Trauer, sieht seine geliebte Maria immer öfters lebendig vor sich. Sie sprechen sogar miteinander, das fällt seinem Umfeld auf.
Der Autor versteht es auf sehr gefühlvolle Weise, dieses schreckliche Verlustgefühl zu beschreiben.
Als die neue Kollegin Johanna von der Rikskrim (wurde 2015 aufgelöst) aus Stockholm hinzugezogen wird, verschwindet Malin.
Wieviel Leid kann ein Mensch verkraften? Das zieht dem Kommissar den Boden unter den Füßen weg. Johanna ermittelt mit den Kollegen eine zeitlang alleine weiter. Auch ihre Vergangenheit spielt eine große Rolle und wird immer weiter aufgedeckt.
Es ist wirklich keine leichte Kost, die sich hier Seite für Seite offenbart. Vielschichtig aufgebaut.
Trotzdem ein Thriller, der irre spannend ist, auch durch die Wendungen. Schwedens undurchdringliche Natur, in der Menschen schwer zu finden sind, lassen den Leser mittendrin mit suchen.
Zu Recht hat der Autor den Preis des besten Schwedischen Krimis 2024 bekommen.
Eine junge Frau, ungefähr in Malins Alter (Björlings Tochter), wird in einem fürchterlichem Zustand gefunden. Die unbekannte Tote ist fast bis zum Skelett abgemagert, Hämatomen am Körper, kahlrasierter Schädel und Tierfutter im Magen. Wer ist sie? Wo kommt sie her? Es gibt keinerlei Vermistenfälle, die auf sie passen. Irgendjemand muss sie über einen längeren Zeitraum gefangen gehalten haben.
All diese Beschreibungen sind nichts für empfindliche Leser.
Der Kommissar hat vor einiger Zeit seine krebskranke Frau verloren. Er ist noch völlig gefangen in seiner Trauer, sieht seine geliebte Maria immer öfters lebendig vor sich. Sie sprechen sogar miteinander, das fällt seinem Umfeld auf.
Der Autor versteht es auf sehr gefühlvolle Weise, dieses schreckliche Verlustgefühl zu beschreiben.
Als die neue Kollegin Johanna von der Rikskrim (wurde 2015 aufgelöst) aus Stockholm hinzugezogen wird, verschwindet Malin.
Wieviel Leid kann ein Mensch verkraften? Das zieht dem Kommissar den Boden unter den Füßen weg. Johanna ermittelt mit den Kollegen eine zeitlang alleine weiter. Auch ihre Vergangenheit spielt eine große Rolle und wird immer weiter aufgedeckt.
Es ist wirklich keine leichte Kost, die sich hier Seite für Seite offenbart. Vielschichtig aufgebaut.
Trotzdem ein Thriller, der irre spannend ist, auch durch die Wendungen. Schwedens undurchdringliche Natur, in der Menschen schwer zu finden sind, lassen den Leser mittendrin mit suchen.
Zu Recht hat der Autor den Preis des besten Schwedischen Krimis 2024 bekommen.