Ein Thriller, der unter die Haut geht – Vallgrens düsteres Meisterwerk
„Manchmal reicht ein einziger Blick in die Natur, um zu erkennen, dass das Grauen näher ist, als man glaubt.“ – Dieser Satz aus „Deine Zeit wird kommen“ hallt bei mir noch immer nach.
Carl-Johan Vallgren hat mich mit diesem Thriller, der 2024 zu Recht mit dem Schwedischen Krimipreis ausgezeichnet wurde, vollkommen in seinen Bann gezogen. Wir befinden uns im Mai 1993 in der Region Falkenberg. Als die idyllische Ruhe durch den Fund einer grausam zugerichteten Frauenleiche am Fluss zerrissen wird, beginnt für Kommissar Roger Björling und seine Kollegin Johanna eine Ermittlung, die in einem psychologischen Abgrund endet.
Was mich so gepackt hat:
* Björling und Johanna als Herzstück: Die beiden Ermittler bilden das emotionale Zentrum des Romans. Ihre komplizierten Biografien und die Schwere ihrer Altlasten machen die Ermittlung so viel intensiver als eine reine Spurensuche.
* Björlings innerer Zusammenbruch: Besonders berührend ist Björlings Schicksal. Er droht unter der Last der Trauer um seine verstorbene Frau zusammenzubrechen, während gleichzeitig die Sorge um seine Tochter Malin, die plötzlich spurlos verschwindet, ihn an den Rand des Wahnsinns treibt.
* Die Erzählweise & Atmosphäre: Der gesamte Thriller ist in der dritten Person geschrieben, was einen sehr fokussierten Blick auf das Handeln und Fühlen der Protagonisten erlaubt. Das 90er-Jahre-Setting ohne moderne Forensik-Hilfsmittel und die klaustrophobische Wirkung der schwedischen Wälder tun ihr Übriges.
Vallgrens Schreibstil ist präzise, atmosphärisch und melancholisch. Er schafft es meisterhaft, zwischen spannenden, fesselnden Momenten und ruhigen, nachdenklichen Passagen zu wechseln, die uns immer tiefer in die Welt von Björling und Johanna eintauchen lassen.
Fazit: Eine klare Leseempfehlung für alle, die Thriller lieben, die nicht nur auf Action setzen, sondern den Leser mit einer beklemmenden, melancholischen Tiefe konfrontieren. Ein Buch, das man nicht mehr weglegen kann.
Carl-Johan Vallgren hat mich mit diesem Thriller, der 2024 zu Recht mit dem Schwedischen Krimipreis ausgezeichnet wurde, vollkommen in seinen Bann gezogen. Wir befinden uns im Mai 1993 in der Region Falkenberg. Als die idyllische Ruhe durch den Fund einer grausam zugerichteten Frauenleiche am Fluss zerrissen wird, beginnt für Kommissar Roger Björling und seine Kollegin Johanna eine Ermittlung, die in einem psychologischen Abgrund endet.
Was mich so gepackt hat:
* Björling und Johanna als Herzstück: Die beiden Ermittler bilden das emotionale Zentrum des Romans. Ihre komplizierten Biografien und die Schwere ihrer Altlasten machen die Ermittlung so viel intensiver als eine reine Spurensuche.
* Björlings innerer Zusammenbruch: Besonders berührend ist Björlings Schicksal. Er droht unter der Last der Trauer um seine verstorbene Frau zusammenzubrechen, während gleichzeitig die Sorge um seine Tochter Malin, die plötzlich spurlos verschwindet, ihn an den Rand des Wahnsinns treibt.
* Die Erzählweise & Atmosphäre: Der gesamte Thriller ist in der dritten Person geschrieben, was einen sehr fokussierten Blick auf das Handeln und Fühlen der Protagonisten erlaubt. Das 90er-Jahre-Setting ohne moderne Forensik-Hilfsmittel und die klaustrophobische Wirkung der schwedischen Wälder tun ihr Übriges.
Vallgrens Schreibstil ist präzise, atmosphärisch und melancholisch. Er schafft es meisterhaft, zwischen spannenden, fesselnden Momenten und ruhigen, nachdenklichen Passagen zu wechseln, die uns immer tiefer in die Welt von Björling und Johanna eintauchen lassen.
Fazit: Eine klare Leseempfehlung für alle, die Thriller lieben, die nicht nur auf Action setzen, sondern den Leser mit einer beklemmenden, melancholischen Tiefe konfrontieren. Ein Buch, das man nicht mehr weglegen kann.