Eine sehr persönliche Handlung

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dicketilla Avatar

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Kommissar Björling hatte am Ort bisher nur leichte Fälle zu bearbeiten. Doch dann wird eine Leiche am Fluss gefunden. Eine junge Frau mit geschorenem Kopf, ausgemerkelt und vielen Hämatomen am Körper, was den Schluss zuließ, dass sie irgendwo gefangen gehalten wurde. Er bekommt Johanna, aus der Nähe von Stockholm zur Seite, die ihre eigene Art der Ermittlungsarbeit hat. Björling leidet sehr unter den Verlust seiner Frau, die an Krebs verstarb. Einziger Trost seine Tochter Malin. Doch dann verschwindet diese plötzlich mit ihrem Freund. Für den Kommissar beginnt eine schreckliche Zeit. Hängen beide Fälle miteinander zusammen? Er beginnt darüber fast den Verstand zu verlieren.

Das Cover zeigt bereits eine einsame Landschaft, die düster und unheimlich wirkt. So entwickelt sich ebenso der Thriller. Besonders auch die unterschiedlichen Kommissare, beide mit ihren Dämonen kämpfend, für mich eine interessante Mischung. Als Leser befindet man sich intensiv mit in der Ermittlungsarbeit. Stets den unterschiedlichen Spuren folgend. Es dauerte lange, bis sich mein Verdacht bestätigte. Für mich das erste Buch von Carl-Johan Vallgren, und ich habe es nicht bereut. Ich liebe skandinavische Krimis, die stets mit guter Ermittlungsarbeit punkten. Besonders gefielen mir die unterschiedlichen Charaktere, die glaubhaft beschrieben wurden. Der Autor vermochte die unterschiedlichsten Gefühle gut miteinander zu kombinieren, ohne auf große blutrünstige Momente zurückzugreifen. Er fand andere Worte, Situationen um diese Taten zu umschreiben, was auf eine großen Sprachkunst hinweist. Ich kann das Buch sehr empfehlen.