Fortsetzung erwartet
Was mir besonders gut gefallen hat:
Die Atmosphäre: Vallgren schreibt ungemein bildhaft und fesselt von der ersten Seite an mit einer schwermütigen, nebelverhangenen Kulisse. Wer das typisch skandinavische, ungemütliche Setting liebt, kommt hier voll auf seine Kosten.
Die Charaktere: Kommissar Björling und seine junge Göteborger Kollegin Johanna sind keine unfehlbaren Superhelden, sondern vielschichtige Figuren mit Ecken und Kanten. Die emotionale Zerrissenheit des Vaters ist beim Lesen phasenweise regelrecht greifbar.
Der Verzicht auf Effekthascherei: Obwohl die Thematik rund um Entführung und Misshandlung extrem brutal ist, verzichtet der Autor auf blutrünstige Detailbeschreibungen. Die Spannung entsteht hier viel subtiler: direkt im Kopf.
Mein Kritikpunkt:
Obwohl das Buch ein echter Pageturner ist, verliert sich der Autor im Mittelteil für meinen Geschmack etwas zu sehr in Details. Die ständigen Rückblenden und Björlings tiefgehende Trauergedanken nehmen der Kriminalhandlung zwischendurch ein wenig den Schwung. Auch das Motiv des Täters und das finale Finale hätten für mich noch einen Tick schlüssiger konstruiert sein können. Da am Ende vor allem um die Ermittlerin Johanna noch einige Fragen offenbleiben, hoffe ich nun sehr auf eine Fortsetzung!
Die Atmosphäre: Vallgren schreibt ungemein bildhaft und fesselt von der ersten Seite an mit einer schwermütigen, nebelverhangenen Kulisse. Wer das typisch skandinavische, ungemütliche Setting liebt, kommt hier voll auf seine Kosten.
Die Charaktere: Kommissar Björling und seine junge Göteborger Kollegin Johanna sind keine unfehlbaren Superhelden, sondern vielschichtige Figuren mit Ecken und Kanten. Die emotionale Zerrissenheit des Vaters ist beim Lesen phasenweise regelrecht greifbar.
Der Verzicht auf Effekthascherei: Obwohl die Thematik rund um Entführung und Misshandlung extrem brutal ist, verzichtet der Autor auf blutrünstige Detailbeschreibungen. Die Spannung entsteht hier viel subtiler: direkt im Kopf.
Mein Kritikpunkt:
Obwohl das Buch ein echter Pageturner ist, verliert sich der Autor im Mittelteil für meinen Geschmack etwas zu sehr in Details. Die ständigen Rückblenden und Björlings tiefgehende Trauergedanken nehmen der Kriminalhandlung zwischendurch ein wenig den Schwung. Auch das Motiv des Täters und das finale Finale hätten für mich noch einen Tick schlüssiger konstruiert sein können. Da am Ende vor allem um die Ermittlerin Johanna noch einige Fragen offenbleiben, hoffe ich nun sehr auf eine Fortsetzung!