Rätselhaftes Verschwinden
Das Buchcover von "Deine Zeit wird kommen" zeigt eine Lichtung, auf der sich ein paar Tiere in der Dämmerung befinden. Im Hintergrund ist der mächtige Wald zu sehen und eine Art Keller. Durch die farblose Gestaltung und die kreisenden Vögel wirkt die Situation bedrohlich und einsam zugleich.
Der Thriller, der für mich eher ein Drama ist, handelt primär vom Auffinden einer toten Jugendlichen und gleichzeitig vom Verschwinden der Tochter des Ermittlers. Beide Fälle scheinen miteinander verwoben und werden doch zum Ende hin nicht vollständig aufgelöst. Vallgren hinterlässt viele Fragezeichen in meinem Kopf, was ich leider als unbefriedigend und störend empfinde. Sein Schreibstil ist dennoch einfühlsam und nah. Und so interessieren mich auch die Leben der Ermittler*innen Björling und Johanna, über die im Buchverlauf viele persönliche, emotionale Einblicke gewährt werden: Beide haben schwere Schicksalsschläge erlebt und versuchen sich immer wieder ins Leben zu kämpfen. Bis Björlings Tochter unauffindbar scheint und er von dem Fall abgezogen wird.
Der Buchtitel wird im Buch selbst als Art Schlachtruf ums Überleben verwendet, hat aber meiner Empfindung nach keinen wirklichen Bezug zur Handlung - auch nicht rückblickend. An sich ist alles gut lesbar, die Kapitel sind meist recht kurz gehalten und schnell zu erfassen. Es entsteht eine gewisse Schwere beim Lesen und auch Spannung, die aber durch den allzu offenen Schluss ein wenig an Attraktivität verliert. Es muss nicht immer alles bis ins Detail aufgeklärt werden, aber wenn wirklich mehrere elementare Fragen allzu offen und unbeantwortet bleiben, obwohl der Autor diese ja selbst in sein Werk mit einbringt, ist das leider etwas ernüchternd bis enttäuschend.
Der Thriller, der für mich eher ein Drama ist, handelt primär vom Auffinden einer toten Jugendlichen und gleichzeitig vom Verschwinden der Tochter des Ermittlers. Beide Fälle scheinen miteinander verwoben und werden doch zum Ende hin nicht vollständig aufgelöst. Vallgren hinterlässt viele Fragezeichen in meinem Kopf, was ich leider als unbefriedigend und störend empfinde. Sein Schreibstil ist dennoch einfühlsam und nah. Und so interessieren mich auch die Leben der Ermittler*innen Björling und Johanna, über die im Buchverlauf viele persönliche, emotionale Einblicke gewährt werden: Beide haben schwere Schicksalsschläge erlebt und versuchen sich immer wieder ins Leben zu kämpfen. Bis Björlings Tochter unauffindbar scheint und er von dem Fall abgezogen wird.
Der Buchtitel wird im Buch selbst als Art Schlachtruf ums Überleben verwendet, hat aber meiner Empfindung nach keinen wirklichen Bezug zur Handlung - auch nicht rückblickend. An sich ist alles gut lesbar, die Kapitel sind meist recht kurz gehalten und schnell zu erfassen. Es entsteht eine gewisse Schwere beim Lesen und auch Spannung, die aber durch den allzu offenen Schluss ein wenig an Attraktivität verliert. Es muss nicht immer alles bis ins Detail aufgeklärt werden, aber wenn wirklich mehrere elementare Fragen allzu offen und unbeantwortet bleiben, obwohl der Autor diese ja selbst in sein Werk mit einbringt, ist das leider etwas ernüchternd bis enttäuschend.