Starke Atmosphäre, wenig emotionale Bindung
Falkenberg in Schweden, 1993: In den Wäldern wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Kommissar Björling wird zum Tatort gerufen und übernimmt die Ermittlungen. Doch der Fall entwickelt sich schwierig, und schließlich sieht er sich gezwungen, Unterstützung anzufordern.
Björling ist ein gebrochener Mann. Seine Ehefrau ist vor gut einem Jahr verstorben, und zusätzlich verschwindet während der Ermittlungen seine Tochter Malin während eines Campingausflugs spurlos. Immer wieder sieht er seine tote Frau vor sich und führt Gespräche mit ihr, was auf mich teilweise beunruhigend wirkte. Für die Ermittlungen bekommt er Unterstützung von Joanna. Diese hatte eine schwere Kindheit mit einer alkoholkranken Mutter und musste früh auf eigenen Beinen stehen. Sie arbeitet eigentlich lieber allein, ist sehr von sich überzeugt und bringt eine ganz andere Dynamik in die Ermittlungen als Björling.
Auch Malin spielt eine wichtige Rolle. Sie verliebt sich in den undurchsichtigen Matthias. Ich fand sie in vielem nicht besonders sympathisch, aber wenn man verliebt ist, handelt man oft irrational und trifft Entscheidungen, die von außen schwer nachvollziehbar sind.
Der Schreibstil von Carl-Johan Vallgren ist fesselnd, flüssig und sehr gut verständlich. Die Seiten lassen sich schnell lesen, und die Geschichte entwickelt einen guten Sog. Besonders gelungen fand ich das Setting. Die schwedischen Wälder, die düstere Atmosphäre und die beklemmende Stimmung sorgen für eine passende Kulisse, die hervorragend zum Kriminalfall passt.
Trotz dieser Stärken wurde ich mit der Geschichte leider nicht richtig warm. Die Handlung wirkte auf mich über weite Strecken sehr deprimierend, und auch mit den Figuren bin ich nicht wirklich warm geworden. Selbst am Ende änderte sich dieser Eindruck nicht mehr. Das ist schade, denn die Grundidee und die Atmosphäre haben durchaus Potenzial.
Fazit: Insgesamt ein atmosphärischer und gut geschriebener Kriminalroman mit düsterer Stimmung, der mich emotional jedoch nicht erreichen konnte.
Björling ist ein gebrochener Mann. Seine Ehefrau ist vor gut einem Jahr verstorben, und zusätzlich verschwindet während der Ermittlungen seine Tochter Malin während eines Campingausflugs spurlos. Immer wieder sieht er seine tote Frau vor sich und führt Gespräche mit ihr, was auf mich teilweise beunruhigend wirkte. Für die Ermittlungen bekommt er Unterstützung von Joanna. Diese hatte eine schwere Kindheit mit einer alkoholkranken Mutter und musste früh auf eigenen Beinen stehen. Sie arbeitet eigentlich lieber allein, ist sehr von sich überzeugt und bringt eine ganz andere Dynamik in die Ermittlungen als Björling.
Auch Malin spielt eine wichtige Rolle. Sie verliebt sich in den undurchsichtigen Matthias. Ich fand sie in vielem nicht besonders sympathisch, aber wenn man verliebt ist, handelt man oft irrational und trifft Entscheidungen, die von außen schwer nachvollziehbar sind.
Der Schreibstil von Carl-Johan Vallgren ist fesselnd, flüssig und sehr gut verständlich. Die Seiten lassen sich schnell lesen, und die Geschichte entwickelt einen guten Sog. Besonders gelungen fand ich das Setting. Die schwedischen Wälder, die düstere Atmosphäre und die beklemmende Stimmung sorgen für eine passende Kulisse, die hervorragend zum Kriminalfall passt.
Trotz dieser Stärken wurde ich mit der Geschichte leider nicht richtig warm. Die Handlung wirkte auf mich über weite Strecken sehr deprimierend, und auch mit den Figuren bin ich nicht wirklich warm geworden. Selbst am Ende änderte sich dieser Eindruck nicht mehr. Das ist schade, denn die Grundidee und die Atmosphäre haben durchaus Potenzial.
Fazit: Insgesamt ein atmosphärischer und gut geschriebener Kriminalroman mit düsterer Stimmung, der mich emotional jedoch nicht erreichen konnte.