Typischer Schweden-Thriller - und doch irgendwie anders
Gerade habe ich das Buch ausgelesen. Und muss es erstmal sacken lassen. Denn was war das nun genau? Einerseits ein typischer skandinavischer Thriller. Andererseits doch auch sehr viel mehr.
Worum geht es?
Im schwedischen Falkenberg, nahe der Provinz Schonen, wird eine junge Frau tot aufgefunden, erdrosselt und offensichtlich über einen langen Zeitraum vor ihrem Tod schwer misshandelt.
Die beiden Kommissare Björling und Johanna, die jeweils ihre eigene persönliche Tragödie im Rucksack tragen, beginnen mit den Ermittlungen. Jeweils mehr allein als gemeinsam, was ich etwas irritierend fand.
Als dann auch noch Björlings Tochter verschwindet, wird der Fall sehr persönlich. Und auch etwas unrealistisch. Denn dass man als Vater einer vermissten Tochter noch selbst ermittelt, wenn auch nur anfangs und am Rande, erscheint mir nicht ganz glaubwürdig, auch nicht in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts.
Es gibt verschiedene Verdächtige, was manchmal etwas verwirrend ist. Zum Schluss wird es dann noch richtig spannend, und die Auflösung ist etwas überraschend, aber schlüssig.
Aber wie gesagt... das Buch ist noch sehr viel mehr als ein "einfacher" Thriller. Die Art, wie beide Ermittler mit ihren traumatischen Erfahrungen umgehen, ist eindrucksvoll beschrieben. Besonders die Momente, in denen Björling mit seiner verstorbenen Frau "spricht", haben mich sehr berührt. Johanna dagegen wirkt auf mich als Leser etwas unnahbar. Aber wer weiß, vielleicht entwickelt sich das ja alles noch in einer Fortsetzung, ich würde sie lesen.
Denn mir hat das Buch gut gefallen. Vielleicht auch gerade deshalb, weil es etwas aus dem Raster des typischen Skandinavien-Thrillers herausragt.
Vor allem auch der Schreibstil des Autors hat mich gefesselt und inspiriert, weitere Bücher von Carl-Johan Vallgren zu lesen. Es gibt ja noch einige...
Worum geht es?
Im schwedischen Falkenberg, nahe der Provinz Schonen, wird eine junge Frau tot aufgefunden, erdrosselt und offensichtlich über einen langen Zeitraum vor ihrem Tod schwer misshandelt.
Die beiden Kommissare Björling und Johanna, die jeweils ihre eigene persönliche Tragödie im Rucksack tragen, beginnen mit den Ermittlungen. Jeweils mehr allein als gemeinsam, was ich etwas irritierend fand.
Als dann auch noch Björlings Tochter verschwindet, wird der Fall sehr persönlich. Und auch etwas unrealistisch. Denn dass man als Vater einer vermissten Tochter noch selbst ermittelt, wenn auch nur anfangs und am Rande, erscheint mir nicht ganz glaubwürdig, auch nicht in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts.
Es gibt verschiedene Verdächtige, was manchmal etwas verwirrend ist. Zum Schluss wird es dann noch richtig spannend, und die Auflösung ist etwas überraschend, aber schlüssig.
Aber wie gesagt... das Buch ist noch sehr viel mehr als ein "einfacher" Thriller. Die Art, wie beide Ermittler mit ihren traumatischen Erfahrungen umgehen, ist eindrucksvoll beschrieben. Besonders die Momente, in denen Björling mit seiner verstorbenen Frau "spricht", haben mich sehr berührt. Johanna dagegen wirkt auf mich als Leser etwas unnahbar. Aber wer weiß, vielleicht entwickelt sich das ja alles noch in einer Fortsetzung, ich würde sie lesen.
Denn mir hat das Buch gut gefallen. Vielleicht auch gerade deshalb, weil es etwas aus dem Raster des typischen Skandinavien-Thrillers herausragt.
Vor allem auch der Schreibstil des Autors hat mich gefesselt und inspiriert, weitere Bücher von Carl-Johan Vallgren zu lesen. Es gibt ja noch einige...