Verschenktes Potential
Deine Zeit wird kommen ist ein typischer, "skandinavischer" Thriller bzw. Krimi.
Es geht dabei, unter anderem, um Björnling, der mit dem Verlust seiner Frau zurechtkommen muss und zugleich wird auch noch ein vermisstes Mädchen tot aufgefunden.
Es startet interessant, die Charaktere werden gut eingeführt, durch die verschiedenen Kapitel aus Sicht ebenjener. Auch der Schreibstil schafft es diesen (in meinen Augen) typischen Skandinavien-Krimi Flair zu vermitteln. Die Handlung startet auch gut und Potential, eine unbekannte Leiche, alte Geschichten aus dem Wald und ein vermuteter Mörder. Dann verschwindet auch noch Björnlings Tochter...Björnlings
Aber dann, ab dem letzten Drittel hat mich das Buch doch etwas enttäuscht. Es vergehen Monate, die nicht beschrieben werden ("nach xy Monaten"), der/die Täter werden nur unzureichend beschrieben und auch Björnlings Interaktion mit seiner toten Frau nimmt etwas überhand. Was mich allerdings wirklich enttäuscht ist das abrupte Ende.Ich möchte nicht spoilern, daher nur soviel, plötzlich ist die Geschichte zu Ende, weil Björnlings Tochter gefunden wurde. Es gibt aber bei jedem Charakter noch offene Baustellen, wie geht es "danach" weiter, nur kommt da so gut wie nichts und die Geschichte ist einfach vorbei. Persönlich finde ich das Ende sehr unbefriedigend. Daher und weil mir stellenweise die Tiefe fehlt, kann ich nur 3 Sterne vergeben.
Es geht dabei, unter anderem, um Björnling, der mit dem Verlust seiner Frau zurechtkommen muss und zugleich wird auch noch ein vermisstes Mädchen tot aufgefunden.
Es startet interessant, die Charaktere werden gut eingeführt, durch die verschiedenen Kapitel aus Sicht ebenjener. Auch der Schreibstil schafft es diesen (in meinen Augen) typischen Skandinavien-Krimi Flair zu vermitteln. Die Handlung startet auch gut und Potential, eine unbekannte Leiche, alte Geschichten aus dem Wald und ein vermuteter Mörder. Dann verschwindet auch noch Björnlings Tochter...Björnlings
Aber dann, ab dem letzten Drittel hat mich das Buch doch etwas enttäuscht. Es vergehen Monate, die nicht beschrieben werden ("nach xy Monaten"), der/die Täter werden nur unzureichend beschrieben und auch Björnlings Interaktion mit seiner toten Frau nimmt etwas überhand. Was mich allerdings wirklich enttäuscht ist das abrupte Ende.Ich möchte nicht spoilern, daher nur soviel, plötzlich ist die Geschichte zu Ende, weil Björnlings Tochter gefunden wurde. Es gibt aber bei jedem Charakter noch offene Baustellen, wie geht es "danach" weiter, nur kommt da so gut wie nichts und die Geschichte ist einfach vorbei. Persönlich finde ich das Ende sehr unbefriedigend. Daher und weil mir stellenweise die Tiefe fehlt, kann ich nur 3 Sterne vergeben.