Ein fundierter Zugang zum Selbstwert
Auf das Buch von Yoon Hong Gyun, welches den Selbstwert thematisiert, habe ich mich sehr gefreut. Der Psychiater aus Korea nimmt einen mit auf eine Reise, in der er nicht nur psychologische Konzepte gut erklärt, sondern auch persönliche Erfahrungen teilt. Diese Mischung gefiel mir von Anfang an, wodurch man sich dem Autor näher fühlt und direkt ein wirkungsvolles Beispiel erhält, dass der Selbstwert veränderbar ist, möge er noch so niedrig sein. Gerade diese Offenheit zu Beginn des Buches macht den Einstieg sehr nahbar. Ich hatte während des gesamten Buches das Gefühl, mit einem verständnisvollen Begleiter unterwegs zu sein.
Das Buch ist in mehrere thematische Abschnitte unterteilt, die sich mit dem Entstehen, der Bedeutung und dem Aufbau eines stabilen Selbstwerts beschäftigen. Der Schreibstil ist klar, gut verständlich und inspirierend. Das Buch wirkt weder belehrend noch esoterisch, sondern fundiert und alltagsnah. Viele Beispiele und praktische Anregungen motivieren zur Reflexion des Gelesenen.
Ein Kritikpunkt betrifft die Wortwahl an einer aus meiner Sicht sensiblen Stelle. In der deutschen Übersetzung wird der Begriff "Selbstmordgedanken" verwendet. Aus heutiger Sicht empfinde ich diesen Ausdruck als veraltet und unpassend. Es sollte stattdessen von Suizidgedanken gesprochen werden, da Selbstmord moralisch wertend ist und Schuld impliziert, während Suizid neutraler und fachlich präziser ist. Gerade in einem aktuellen Buch zu psychischer Gesundheit hätte ich mir eine sensiblere und zeitgemäßere Formulierung gewünscht.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es strahlt Ruhe und Klarheit aus, obwohl durch den rötlichen Kreis in der Mitte eine Dynamik entsteht, die für mich Wachstum bedeutet. Es überträgt die Eindrücke, die ich in diesem Buch gewonnen habe, nach außen.
Insgesamt hat mich das Buch positiv überrascht. Es ist kein oberflächlicher Ratgeber, der Hoffnungen weckt, die nicht eingehalten werden können. Es ist ein Buch, das es einem ermöglicht, eigene Muster zu hinterfragen und sich selbst im Hier und Jetzt zu betrachten. Es bietet viele Anstöße, die eigenen Glaubenssätze über Wert und Anerkennung neu zu betrachten.
Ich kann das Buch für Personen empfehlen, die sich mit dem Thema Selbstwert auseinandersetzen möchten, die nicht ein paar schnelle Motivationssätze suchen, sondern ein fundiertes Verständnis und nachhaltiges Nachdenken anstreben.
Das Buch ist in mehrere thematische Abschnitte unterteilt, die sich mit dem Entstehen, der Bedeutung und dem Aufbau eines stabilen Selbstwerts beschäftigen. Der Schreibstil ist klar, gut verständlich und inspirierend. Das Buch wirkt weder belehrend noch esoterisch, sondern fundiert und alltagsnah. Viele Beispiele und praktische Anregungen motivieren zur Reflexion des Gelesenen.
Ein Kritikpunkt betrifft die Wortwahl an einer aus meiner Sicht sensiblen Stelle. In der deutschen Übersetzung wird der Begriff "Selbstmordgedanken" verwendet. Aus heutiger Sicht empfinde ich diesen Ausdruck als veraltet und unpassend. Es sollte stattdessen von Suizidgedanken gesprochen werden, da Selbstmord moralisch wertend ist und Schuld impliziert, während Suizid neutraler und fachlich präziser ist. Gerade in einem aktuellen Buch zu psychischer Gesundheit hätte ich mir eine sensiblere und zeitgemäßere Formulierung gewünscht.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es strahlt Ruhe und Klarheit aus, obwohl durch den rötlichen Kreis in der Mitte eine Dynamik entsteht, die für mich Wachstum bedeutet. Es überträgt die Eindrücke, die ich in diesem Buch gewonnen habe, nach außen.
Insgesamt hat mich das Buch positiv überrascht. Es ist kein oberflächlicher Ratgeber, der Hoffnungen weckt, die nicht eingehalten werden können. Es ist ein Buch, das es einem ermöglicht, eigene Muster zu hinterfragen und sich selbst im Hier und Jetzt zu betrachten. Es bietet viele Anstöße, die eigenen Glaubenssätze über Wert und Anerkennung neu zu betrachten.
Ich kann das Buch für Personen empfehlen, die sich mit dem Thema Selbstwert auseinandersetzen möchten, die nicht ein paar schnelle Motivationssätze suchen, sondern ein fundiertes Verständnis und nachhaltiges Nachdenken anstreben.