Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Die Ich-Erzählerin Ivona lebt in einer kroatischen Stadt bei ihrem Vater, der durch einen Schlaganfall gehandicapt ist. Einst war sie mit ihrer großen Liebe Vlaho verheiratet, doch die Ehe zerbrach. Lange habe ich mich gefragt, wie es dazu kommen konnte, da sie das Zusammenleben mit ihm sehr harmonisch beschreibt. Heute ist sie Taufpatin eines seiner Kinder und versteht sich auch mit seiner jetzigen Frau gut. Allerdings wird diese ungewöhnliche Konstellation von ihrer ehemaligen Schwiegermutter mit Argwohn betrachtet.
Nach dem Abschluss ihres Studiums bekam Ivona nur eine unterqualifizierte Stelle und setzt nun mit ihrem geringen Einkommen alles daran, den Lebenstraum ihres Vaters zu erhalten. Trotzdem droht seinem liebevoll vorbereiteten Hotel noch vor der Eröffnung der Verkauf, was gleichzeitig den Verlust ihrer Heimat bedeutet.
Der kroatischen Autorin Lidija Hilje, die über zehn Jahre als Juristin arbeitete, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete, ist ein sehr emotionaler Roman aus der Feder geflossen. Nicht nur die kurzen Abschnitte (61 Kapitel auf 400 Seiten), sondern auch die angenehme Sprache machen das Lesen zum Genuss. Ich konnte mich gut in die Protagonistin hineinfühlen und verstand nach und nach, weshalb ihr Leben so anders verlief, als sie es sich in ihrer Jugend ausgemalt hatte. Trotz all der Schwere lassen viele positive Momente immer wieder Hoffnung auf eine Besserung der Gesamtsituation aufkeimen.
Fazit: ein gut lesbarer Sommerroman, der nie langweilig wird.
Nach dem Abschluss ihres Studiums bekam Ivona nur eine unterqualifizierte Stelle und setzt nun mit ihrem geringen Einkommen alles daran, den Lebenstraum ihres Vaters zu erhalten. Trotzdem droht seinem liebevoll vorbereiteten Hotel noch vor der Eröffnung der Verkauf, was gleichzeitig den Verlust ihrer Heimat bedeutet.
Der kroatischen Autorin Lidija Hilje, die über zehn Jahre als Juristin arbeitete, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete, ist ein sehr emotionaler Roman aus der Feder geflossen. Nicht nur die kurzen Abschnitte (61 Kapitel auf 400 Seiten), sondern auch die angenehme Sprache machen das Lesen zum Genuss. Ich konnte mich gut in die Protagonistin hineinfühlen und verstand nach und nach, weshalb ihr Leben so anders verlief, als sie es sich in ihrer Jugend ausgemalt hatte. Trotz all der Schwere lassen viele positive Momente immer wieder Hoffnung auf eine Besserung der Gesamtsituation aufkeimen.
Fazit: ein gut lesbarer Sommerroman, der nie langweilig wird.