Das verlorene Glück
Die fast 40jährige Ivona lebt mit ihrem pflegebedürftigen Vater in ihrer Heimatstadt an der kroatischen Küste. Bisher ist ihr Leben nicht so verlaufen, wie sie es sich ursprünglich vorgestellt hatte. Obwohl sie Biologie studierte, fand sie kaum Jobs. Ihre Ehe mit Vlaho zerbrach vor zehn Jahren, seit Längerem hat Ivona nun sein neues Familienglück mit Marina und zwei großartigen Kindern direkt vor Augen.
Das Buch schildert eine tiefsinnige Beziehungsgeschichte vor dem Hintergrund kroatischer Werte und Traditionen und liefert eine schonungslose Analyse menschlicher Verhaltensweisen. Ivona führt kein selbstbestimmtes Leben, verleugnet sich und ihre Bedürfnisse. Alles hängt an ihr, die Pflege des mürrischen Vaters, die Frage, wie es mit dem Grundstück ihrer verstorbenen Großmutter weitergeht. Ihr Bruder gesteht ihr kein eigenes Leben, keine eigenen Entscheidungen zu, kümmert sich jedoch selbst um nichts.
Ivonas Verhalten ist selbstquälerisch, sie kämpft sich durch ihr Leben, alle anderen um sie herum haben etwas, das sie hält und stützt, nur sie nicht.
Mit ihrem Ex-Mann Vlaho hat sie nie abgeschlossen, ein Geheimnis steht zwischen ihnen. Ist es Altruismus, denjenigen gehen zulassen, den man liebt, wenn man ihm nicht das geben kann, was er möchte? Oder ist es vielmehr Feigheit oder Egoismus, weil man nicht verlassen werden will und deshalb selbst den ersten Schritt vom anderen weggeht?
Das Buch zeigt auf eindrückliche Weise, wie das Leben von den Entscheidungen anderer beeinflusst und gelenkt wird, ohne dass man sich dessen bewusst ist.
Trotz dieser existenziellen Fragen liest sich das Buch leicht, stellenweise fast poetisch, es überwiegt eine sommerlich zarte und lockere Stimmung.
Das Buch schildert eine tiefsinnige Beziehungsgeschichte vor dem Hintergrund kroatischer Werte und Traditionen und liefert eine schonungslose Analyse menschlicher Verhaltensweisen. Ivona führt kein selbstbestimmtes Leben, verleugnet sich und ihre Bedürfnisse. Alles hängt an ihr, die Pflege des mürrischen Vaters, die Frage, wie es mit dem Grundstück ihrer verstorbenen Großmutter weitergeht. Ihr Bruder gesteht ihr kein eigenes Leben, keine eigenen Entscheidungen zu, kümmert sich jedoch selbst um nichts.
Ivonas Verhalten ist selbstquälerisch, sie kämpft sich durch ihr Leben, alle anderen um sie herum haben etwas, das sie hält und stützt, nur sie nicht.
Mit ihrem Ex-Mann Vlaho hat sie nie abgeschlossen, ein Geheimnis steht zwischen ihnen. Ist es Altruismus, denjenigen gehen zulassen, den man liebt, wenn man ihm nicht das geben kann, was er möchte? Oder ist es vielmehr Feigheit oder Egoismus, weil man nicht verlassen werden will und deshalb selbst den ersten Schritt vom anderen weggeht?
Das Buch zeigt auf eindrückliche Weise, wie das Leben von den Entscheidungen anderer beeinflusst und gelenkt wird, ohne dass man sich dessen bewusst ist.
Trotz dieser existenziellen Fragen liest sich das Buch leicht, stellenweise fast poetisch, es überwiegt eine sommerlich zarte und lockere Stimmung.