Eine Liebe in Kroatien
Ivona, die Erzählerin in diesem Roman, ist in ihr Elternhaus in Zadar an der kroatischen Adriaküste zurückgekehrt. Sie kümmert sich um ihren Vater, der nach einem Schlaganfall Hilfe benötigt, und versucht nebenbei, den Bankkredit für sein letztes großes Bauprojekt zu retten, ein Hotel auf dem Grundstück ihrer Großmutter. Dort, in Lovorun, befindet sich auch der Olivenhain, an dem Ivonas Herz besonders hängt.
Doch noch mehr hängt Ivonas Herz an Vlaho, ihrer großen Liebe. Sie selbst war es, die ihn vor Jahren verlassen hat. Inzwischen lebt Vlaho mit Marina und zwei Kindern zusammen, doch die Vergangenheit lässt auch ihn nicht los. Dieses zerbrechliche Beziehungskonstrukt aus Freundschaft und Nähe kann nicht länger standhalten, als im Laufe der Handlung viele verschwiegene Wahrheiten ans Licht kommen. Daraus entwickelt sich am Ende ein Strudel an Ereignissen, der alle Beteiligten mitreißt.
Die Darstellung des Schauplatzes fand ich großartig. Das kroatische Setting hat mich beim Lesen am meisten fasziniert, egal ob es um Orte und Landschaften, um die Menschen und ihre Kultur oder um politische Hintergründe geht.
Was die Liebesgeschichte betrifft, so fand ich vieles daran bedrückend. Die Verstrickungen, die sich aus den Herkunftsfamilien von Ivona und Vlaho ergeben, beeinflussen ihre Lebensentscheidungen. Auch die beruflichen Phasen und unterschiedlichen Chancen, die sich ihnen bieten, fand ich tragisch. Hätte es je einen anderen, weniger schmerzvollen Weg für beide geben können, wenn sie einander nur mehr vertraut hätten? Erst gegen Ende des Romans wirkt Ivona nicht mehr so stark belastet und von innerer Zerrissenheit geprägt, da schimmert in ihrem Leben neues Licht auf.
Mir hat der Roman insgesamt gut gefallen und ich empfehle ihn gerne weiter!
Doch noch mehr hängt Ivonas Herz an Vlaho, ihrer großen Liebe. Sie selbst war es, die ihn vor Jahren verlassen hat. Inzwischen lebt Vlaho mit Marina und zwei Kindern zusammen, doch die Vergangenheit lässt auch ihn nicht los. Dieses zerbrechliche Beziehungskonstrukt aus Freundschaft und Nähe kann nicht länger standhalten, als im Laufe der Handlung viele verschwiegene Wahrheiten ans Licht kommen. Daraus entwickelt sich am Ende ein Strudel an Ereignissen, der alle Beteiligten mitreißt.
Die Darstellung des Schauplatzes fand ich großartig. Das kroatische Setting hat mich beim Lesen am meisten fasziniert, egal ob es um Orte und Landschaften, um die Menschen und ihre Kultur oder um politische Hintergründe geht.
Was die Liebesgeschichte betrifft, so fand ich vieles daran bedrückend. Die Verstrickungen, die sich aus den Herkunftsfamilien von Ivona und Vlaho ergeben, beeinflussen ihre Lebensentscheidungen. Auch die beruflichen Phasen und unterschiedlichen Chancen, die sich ihnen bieten, fand ich tragisch. Hätte es je einen anderen, weniger schmerzvollen Weg für beide geben können, wenn sie einander nur mehr vertraut hätten? Erst gegen Ende des Romans wirkt Ivona nicht mehr so stark belastet und von innerer Zerrissenheit geprägt, da schimmert in ihrem Leben neues Licht auf.
Mir hat der Roman insgesamt gut gefallen und ich empfehle ihn gerne weiter!