Ewige Liebe
Dem Meer entgegen erzählt die Geschichte von Ivona und Vlaho auf zwei Zeitebenen. Während man in der Vergangenheit ihre erste Begegnung, ihre große Liebe und das Scheitern ihrer Ehe miterlebt, begleitet man Ivona in der Gegenwart auf ihrem Weg, sich nach der Scheidung ein neues Leben aufzubauen. Doch obwohl fast zehn Jahre vergangen sind, kann sie ihre Gefühle für ihren Ex-Mann nicht vollständig loslassen – besonders, weil er inzwischen mit ihrer ehemaligen Freundin verheiratet ist und mit ihr die Familie führt, die sich Ivona selbst immer gewünscht hat.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen und das Buch ließ sich angenehm lesen. Besonders die Rückblicke in die Vergangenheit haben die Figuren greifbar gemacht und gezeigt, wie sehr ihre Kindheit und ihre Erfahrungen sie geprägt haben. Ivona tat mir beim Lesen oft unglaublich leid, und ich habe mit ihr mitgefühlt.
Was ich allerdings wirklich kritisieren muss, ist das Fehlen einer Triggerwarnung. Ein zentrales Thema des Romans ist der unerfüllte Kinderwunsch. Für Menschen, die dieses Thema selbst betrifft oder betroffen hat, kann das sehr belastend sein. Ich selbst hätte mir vorab einen entsprechenden Hinweis gewünscht, denn ich wurde davon völlig unvorbereitet mit diesem Thema konfrontiert.
Das Buch hat mich häufig nachdenklich gemacht und teilweise auch traurig gestimmt. Gleichzeitig erzählt es aber auch von Neuanfängen, Selbstfindung und davon, den Mut zu finden, das eigene Leben wieder in die Hand zu nehmen. Das Ende hat mir grundsätzlich gefallen, auch wenn ich mir einen konsequenteren Schlussstrich gewünscht hätte. Für mich blieb das Ende etwas zu offen, da die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft der beiden weiterhin im Raum steht.
Insgesamt ist Dem Meer entgegen ein emotionaler und bewegender Roman mit starken Figuren und einer berührenden Geschichte. Trotz der Kritikpunkte habe ich das Buch gerne gelesen. Aufgrund des fehlenden Hinweises auf sensible Themen und weil mich das Ende nicht ganz überzeugen konnte, vergebe ich 3 von 5 Sternen. Es ist ein Roman, der zum Nachdenken anregt und noch eine Weile nachhallt.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen und das Buch ließ sich angenehm lesen. Besonders die Rückblicke in die Vergangenheit haben die Figuren greifbar gemacht und gezeigt, wie sehr ihre Kindheit und ihre Erfahrungen sie geprägt haben. Ivona tat mir beim Lesen oft unglaublich leid, und ich habe mit ihr mitgefühlt.
Was ich allerdings wirklich kritisieren muss, ist das Fehlen einer Triggerwarnung. Ein zentrales Thema des Romans ist der unerfüllte Kinderwunsch. Für Menschen, die dieses Thema selbst betrifft oder betroffen hat, kann das sehr belastend sein. Ich selbst hätte mir vorab einen entsprechenden Hinweis gewünscht, denn ich wurde davon völlig unvorbereitet mit diesem Thema konfrontiert.
Das Buch hat mich häufig nachdenklich gemacht und teilweise auch traurig gestimmt. Gleichzeitig erzählt es aber auch von Neuanfängen, Selbstfindung und davon, den Mut zu finden, das eigene Leben wieder in die Hand zu nehmen. Das Ende hat mir grundsätzlich gefallen, auch wenn ich mir einen konsequenteren Schlussstrich gewünscht hätte. Für mich blieb das Ende etwas zu offen, da die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft der beiden weiterhin im Raum steht.
Insgesamt ist Dem Meer entgegen ein emotionaler und bewegender Roman mit starken Figuren und einer berührenden Geschichte. Trotz der Kritikpunkte habe ich das Buch gerne gelesen. Aufgrund des fehlenden Hinweises auf sensible Themen und weil mich das Ende nicht ganz überzeugen konnte, vergebe ich 3 von 5 Sternen. Es ist ein Roman, der zum Nachdenken anregt und noch eine Weile nachhallt.