Höhen und Tiefen wie das Meer
Mir hat „Dem Meer entgegen“ insgesamt wirklich gut gefallen. Vor allem in der ersten Hälfte war ich richtig begeistert von der Schreibweise. Das Buch ist total atmosphärisch und bildlich geschrieben und arbeitet viel mit Vergleichen, gerade wenn es um die Gefühlswelt der Protas geht. Das fand ich super, ich konnte die Gefühle und vor allem auch den Schmerz total nachvollziehen, weil das alles so nahbar beschrieben war, ohne dass es für mich künstlich gewirkt hat.
Auch die ganze sommerliche Stimmung mochte ich richtig gerne. Die Szenen am Wasser, dieses ganze Feeling von Sommer und Meer hat beim Lesen einfach Spaß gemacht. Ich würde tatsächlich auch jedem empfehlen, das Buch im Sommer zu lesen, weil es dafür einfach perfekt passt. Und das Cover ist für mich auch eine absolute 10/10. Ich finde es so pretty und ästhetisch.
Mit der Story hatte ich dann allerdings gegen Ende ein bisschen meine Probleme. Ohne jetzt zu spoilern: Vor allem Ivonas Verhalten, aber auch das ihres Mannes, fand ich teilweise einfach nicht gut gelöst und menschlich auch ziemlich schwierig. Und ich habe richtig gemerkt, wie mich das zunehmend genervt hat. Irgendwann hatte ich dadurch sogar ein bisschen eine Aversion gegen genau jene ausgeschmückte, emotionale Sprache, die ich am Anfang noch so schön fand. Weil ich mir dann teilweise nur dachte: Ja, checke dass du dich so fühlst, aber ich finde trotzdem nicht gut, wie du dich jetzt verhälst und du machst mich sauer!!!!
Natürlich müssen Figuren nicht immer moralisch perfekte Menschen sein, ich mag das manchmal super gern (Yesteryear!!) Aber ich merke einfach, dass ich bei bestimmten Themen sehr schnell weniger Spaß an einer Geschichte habe, wenn ich das Verhalten der Figuren nicht nachvollziehen kann oder einfach richtig blöd finde. Und ich finde auch, dass das dann vollkommen okay ist, wenn sich das auf meine Bewertung auswirkt.
Die Auflösung hat mir dafür wieder richtig gut gefallen und mich mit vielem versöhnt. Ich fand das Ende wirklich gelungen und vor allem auch mal ein bisschen anders als bei vielen klassischen Romance-Büchern. Generell mochte ich sehr, dass sich das Buch nicht wie eine typische Romance angefühlt hat.
Am Ende bin ich deshalb bei ungefähr 4 Sternen, vielleicht eher 3,75. Ohne meine Probleme mit der Entwicklung gegen Ende wären es wahrscheinlich 4,5 geworden. Empfehlen würde ich das Buch aber auf jeden Fall, vor allem wenn man emotionale, atmosphärische Geschichten mag. Und wirklich: am besten im Sommer lesen.
Auch die ganze sommerliche Stimmung mochte ich richtig gerne. Die Szenen am Wasser, dieses ganze Feeling von Sommer und Meer hat beim Lesen einfach Spaß gemacht. Ich würde tatsächlich auch jedem empfehlen, das Buch im Sommer zu lesen, weil es dafür einfach perfekt passt. Und das Cover ist für mich auch eine absolute 10/10. Ich finde es so pretty und ästhetisch.
Mit der Story hatte ich dann allerdings gegen Ende ein bisschen meine Probleme. Ohne jetzt zu spoilern: Vor allem Ivonas Verhalten, aber auch das ihres Mannes, fand ich teilweise einfach nicht gut gelöst und menschlich auch ziemlich schwierig. Und ich habe richtig gemerkt, wie mich das zunehmend genervt hat. Irgendwann hatte ich dadurch sogar ein bisschen eine Aversion gegen genau jene ausgeschmückte, emotionale Sprache, die ich am Anfang noch so schön fand. Weil ich mir dann teilweise nur dachte: Ja, checke dass du dich so fühlst, aber ich finde trotzdem nicht gut, wie du dich jetzt verhälst und du machst mich sauer!!!!
Natürlich müssen Figuren nicht immer moralisch perfekte Menschen sein, ich mag das manchmal super gern (Yesteryear!!) Aber ich merke einfach, dass ich bei bestimmten Themen sehr schnell weniger Spaß an einer Geschichte habe, wenn ich das Verhalten der Figuren nicht nachvollziehen kann oder einfach richtig blöd finde. Und ich finde auch, dass das dann vollkommen okay ist, wenn sich das auf meine Bewertung auswirkt.
Die Auflösung hat mir dafür wieder richtig gut gefallen und mich mit vielem versöhnt. Ich fand das Ende wirklich gelungen und vor allem auch mal ein bisschen anders als bei vielen klassischen Romance-Büchern. Generell mochte ich sehr, dass sich das Buch nicht wie eine typische Romance angefühlt hat.
Am Ende bin ich deshalb bei ungefähr 4 Sternen, vielleicht eher 3,75. Ohne meine Probleme mit der Entwicklung gegen Ende wären es wahrscheinlich 4,5 geworden. Empfehlen würde ich das Buch aber auf jeden Fall, vor allem wenn man emotionale, atmosphärische Geschichten mag. Und wirklich: am besten im Sommer lesen.