Melancholisch, warm und sehr gefühlvoll
„Dem Meer entgegen“ ist für mich kein typischer leichter Sommerroman, auch wenn Cover, Titel und das kroatische Setting das zunächst vermuten lassen. Die Geschichte rund um Ivona ist viel ernster und emotionaler, als ich erwartet hatte. Sie steht Ende 30 an einem Punkt, an dem vieles in ihrem Leben anders gelaufen ist als erhofft: ihre Ehe mit Vlaho ist gescheitert, alte Gefühle sind trotzdem noch da, und auch der Wunsch nach Familie spielt eine große Rolle.
Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre. Kroatien, das Meer, die Hitze, der Olivenhain und die Familiengeschichte wirken sehr lebendig, ohne dass es überladen ist. Man spürt beim Lesen diese Mischung aus Sehnsucht, Schmerz und Hoffnung.
Der Schreibstil ist ruhig, poetisch und sehr einfühlsam. Die Geschichte nimmt sich Zeit, was gut zu Ivonas innerem Weg passt. Manchmal war es mir ein kleines bisschen zu langsam, aber insgesamt hat mich gerade diese leise Art berührt.
Fazit:
Ein gefühlvoller, melancholischer Roman über Liebe, Verlust und die Frage, ob man sich selbst noch einmal neu finden kann. Wer ruhige Geschichten mit viel Gefühl und schönem Setting mag, wird hier sicher gut abgeholt.
Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre. Kroatien, das Meer, die Hitze, der Olivenhain und die Familiengeschichte wirken sehr lebendig, ohne dass es überladen ist. Man spürt beim Lesen diese Mischung aus Sehnsucht, Schmerz und Hoffnung.
Der Schreibstil ist ruhig, poetisch und sehr einfühlsam. Die Geschichte nimmt sich Zeit, was gut zu Ivonas innerem Weg passt. Manchmal war es mir ein kleines bisschen zu langsam, aber insgesamt hat mich gerade diese leise Art berührt.
Fazit:
Ein gefühlvoller, melancholischer Roman über Liebe, Verlust und die Frage, ob man sich selbst noch einmal neu finden kann. Wer ruhige Geschichten mit viel Gefühl und schönem Setting mag, wird hier sicher gut abgeholt.